Es
ist immer schön, andere glücklich zu machen. Welche Mutter freut sich
nicht über eine blühende Topfpflanze zum Muttertag? Zu Beginn des
letzten Jahrhunderts entwickelte sich zunächst in den USA der Brauch,
den Müttern zu gedenken. Seit dem 9. Mai 1914 steht der Muttertag in
vielen Ländern in den Kalendern und so feiern wir in Deutschland jedes
Jahr am zweiten Sonntag im Mai diesen Ehrentag. Auch am 13. Mai 2012
möchten wieder viele Kinder und deren Väter den Müttern ihre
Aufmerksamkeit schenken. Besonders Blumen drücken dabei eine besondere
Wertschätzung für den geliebten Menschen aus.
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Welche Mutter freut sich nicht über einen schönen
Blumenstrauß, den die Kinder mit ein paar herzlichen Worten
überreichen, um einfach mal wieder „danke“ zu sagen. Schon für die
Kleinsten bieten Gärtner und Floristen liebevoll gebundene Sträußchen,
die sicherlich viel Freude bereiten. Neben Blumen als Geschenk haben
sich in den letzten Jahrzehnten verschiedene Bräuche etabliert. Oftmals
bereiten die Kinder das Frühstück, oder übernehmen andere
Dienstleistungen im Haus. Jüngere Kinder erfreuen ihre Mutter mit etwas
Selbstgebasteltem. Zu allen Ideen passen Blumen perfekt. Als Dankeschön
für Mütter, die gerne als Hobbygärtnerinnen arbeiten oder ihre freie
Zeit im Sommer auf der Terrasse genießen, ist eine Topfpflanze ein
willkommenes Geschenk. Gerade Anfang Mai bietet sich eine Kübelpflanze
an, vielleicht mit einem netten Pflanzenstecker als Accessoire
veredelt. Die Auswahl im Fachhandel ist zum Beginn der Beet- und
Balkonpflanzen-Saison besonders groß. Weitere wichtige Tipps erhalten
Sie bei Ihrem Gärtner.
Am
26. April 2012 eröffnete die Referatsleiterin im Sächsischen
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Frau Kerstin Lässig,
die sächsische Beet- und Balkonpflanzensaison. Im Beisein von
zahlreichen Kollegen, Geschäftspartnern und Ehrengästen, so den
Landtagsabgeordneten Frau Ines Springer und Herrn Prof. Günther
Schneider sowie dem Bürgermeister der Stadt Olbernhau, Dr. Steffen
Laub. Auch Vertretern der Presse und des Fernsehens, wurde die Aktion
„Blühendes Sachsen“ nun bereits zum 14. Mal eröffnet. Pünktlich zur
Saisoneröffnung setzte das lang ersehnte Frühlingswetter ein und machte
den Kunden so richtig Lust auf Pflanzen für Balkon und Terrasse.
Begleitet
wurde die Eröffnung von den Kindern der Kindertagesstätte „Villa
Kunterbunt“ aus Olbernhau mit Gesang, Tanz und Spiel. Sie machten den
Gästen damit viel Freude.
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In
seinen Begrüßungsworten zeigte Dr. Horst Jehmlich die betriebliche
Entwicklung des Gartenbaubetriebes im oberen Erzgebirge auf. Eine sehr
umfangreiche Umgestaltung erfuhr der Betrieb ab 1990 zu einem
beispielhaften Gartenfachmarkt. Die Gäste konnten sich davon auf dem
sich der Eröffnung anschließenden Rundgang überzeugen. In seinem
Grußwort bedankte sich Präsident Winfried Kaiser beim Staatsministerium
für Umwelt und Landwirtschaft für die auch in diesem Jahr erfolgte
Förderung der Absatzaktion „Blühendes Sachsen“ und die hervorragende
Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und
Geologie, besonders der Abteilung 8. Präsident Kaiser hob auch das hohe
Niveau des Gartenfachmarktes mit seinem breiten Spektrum an
Dienstleistungen, der guten Beratung und umfangreichen Service hervor.
Der Bürgermeister der Stadt Olbernhau, Dr. Steffen Laub lobte in seinem
Grußwort die vielen Aktionen des Gartenmarktes und dankte Dr. Jehmlich
für sein umfangreiches Engagement in der Stadt Olbernhau.
Die Fachgruppenvorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel stellten den
Gästen Sachsens Pflanze des Jahres, die Blaue Fächerblume Scaevola
aemula „Saphira“ vor. So wurde mit der blauen Fächerblume auch der
Balkonkasten „Olbernhauer Sommer“ kreiert und von den prominenten
Ehrengästen Kerstin Lässig, Ines Springer, Prof. Günther Schneider und
Dr. Steffen Laub auch gepflanzt. Er wurde in den Olbernhauer
Stadtfarben blau – weiß gepflanzt und darin ist die „Saphira“ gut
passend. Einen gleichen Balkonkasten pflanzten die Fachleute Ute
Franke, Stefan Gentzen, Winfried Kaiser und Dr. Horst Jehmlich. Die
Kästen werden nun im Rathaus und in der Kindertagesstätte aufgestellt.
Auf
dem sich anschließenden Rundgang konnten sich die Gäste von den
hervorragenden Leistungen der Gärtner und Floristen überzeugen. Sie
haben einen wirklich gelungenen Auftakt der Beet- und
Balkonpflanzensaison gestaltet. Ein großer Dank gilt Dr. Horst Jehmlich
und seinen Mitarbeitern.
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Im
Zeitraum von 02.03. - 13.03.12 war wohl schönste Dresdner Frühling im
frühbarocken Palais des großen Gartens inmitten wertvoller barocker
Skulpturen zu sehen. Über 28.000 Blumenzwiebeln, 1.000 Stauden, Gräser
und Ziergehölze, 2.000 Kräuter und Heilpflanzen sowie zahlreiche
floristische Arbeiten zauberten auf rund 450 Quadratmetern bepflanzter
Fläche eineinzigartiges florales Kunstwerk, welches zwischen den
Skulpturen im Palais seine Blütenpracht und betörende Düfte entfaltete.
Einzelne Räume wurden mit thematischen Licht- und Klanginstallationen
ausgestattet. Unter den Frühlingsblühern befanden sich eine Vielzahl
Wildformen von Tulpen, Narzissen und Anemonen, verschiedenste
Hyazinthen und Primelarten, Schachbrettblumen, Tausendschönchen,
Schneeglöckchen, Persische Glockenblumen, Blausterne und viele andere
mehr. Flieder, Birken und Schneeforsythien waren nur einige der vielen
Ziergehölze, die präsentiert wurden. Die Besucher konnten sich inmitten
der Blumenfülle und mit etwas Fantasie auf eine Zeitreise durch die
Gartenbaukunst, beginnend im Garten Eden bis hinein in die Moderne,
begeben. Die Räume des Palais zeigten dabei keine realen Abbilder der
Gärten, sondern spielten mit Metaphern und Stimmungen der jeweiligen
Zeit. Die Ausstellung bediente alle Sinne, wunderschöne Blüten,
exklusive Arrangements, betörende Düfte, Licht, Klang und Musik, das
morbides Umfeld im Palais, Kunst und ist in dieser Ausgewogenheit
außergewöhnlich. Wie auch in den vergangenen „Dresdner Frühling im
Palais“ widmete sich die diesjährige Ausstellung wieder ganz der
Tradition des Hauses. Die Ausstellung wurde vom Landesverband Gartenbau
Sachsen e.V. veranstaltet und von den Schlössern und Gärten Dresden und
Sponsoren unterstützt.
Blaue Fächerblume - Scaevola aemula „Saphira“
Auf dem Sächsischen Gartenbautag, am Samstag, den
1. Oktober in Radebeul, wurde Sachsens Pflanze die Jahres 2012 durch
die Fachgruppenvorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel Frau Ute Franke
erstmals vorgestellt. Sie wurde von der Fachgruppe Einzelhandel des
Landesverbandes Gartenbau Sachsen e.V. mit Unterstützung des LfULG,
Abt. 8 ausgewählt. Scaevola aemula „Saphira“ ist eine Züchtung von der
Westhoff Vertriebsges. mbH Südlohn. Sie hat eine hervorragende
Blühstärke und ist ein Dauerblüher bei intensiver Sonne und auch bei
Regen. Die Blüte ist mittelfrüh (früheste Blüte aller Sorten -
Pillnitz). Die Blüten zeigen sich in schönem Blau mit leichtem
Violettschimmer. Zum Verkaufszeitpunkt, dem Beginn der Beet und
Balkonpflanzensaison, Ende April/Anfang Mai zieren leider nur wenige
Blüten die Pflanzen und laden so nicht gerade den Kunden zum Impulskauf
ein. Dies steht wohl auch einer größeren Bedeutung dieser Art am Markt
im Wege. Dieser Tatsache ist sich die Fachgruppe sehr wohl bewusst und
gerade deshalb ist es für „Saphira“ wichtig als so wunderschöne
Balkonpflanze in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu werden.Ihr
Pflanzenaufbau ist harmonisch, die Triebe wachsen aufrecht und auch
überhängend. Sie macht einen kompakten Gesamteindruck. Der
Jungpflanzenbezug von „Saphira“ ist von den sächsischen
Jungpflanzenproduzenten aber auch über alle übrigen Anbieter möglich.
Sachsens Pflanze des Jahres ist eine Aktion des Landesverbandes
Gartenbau für seine Mitglieder. Die Teilnehmer an der Aktion werden
u.a. mit Werbematerialien, Aktionen zur Pflanze und Pressearbeit
unterstützt.
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Der
Arbeitskreises V „Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft“ der CDU
Fraktion im Sächsischen Landtag setzte auch in diesem Jahr die Gute
Tradition fort, die parlamentarische Sommerpause zu nutzen um mit dem
Landesverband Gartenbau ins Gespräch zu kommen. Der Vorsitzende des
Arbeitskreises Andreas Heinz MdL und Frau Uta Windisch MdL besuchten am
18. August den Gartenbaubetrieb Mathias Tröltzsch in Oelsnitz /
Vogtland. Von Seiten des Landesverbandes waren der Präsident Winfried
Kaiser, die Vorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel Ute Franke, der
Geschäftsführer Eberhard Haag und Vertreter der Kreisgruppe Vogtland,
deren Kreisgruppenvorsitzender Matthis Tröltzsch ist, anwesend. Bei
einem Rundgang informierte Matthias Tröltzsch die Gäste über seinen
Betrieb. Das Leistungsspektrum des Betriebes Reicht vom Anbau von Beet
und Balkonpflanzen, Topfpflanzen , einer breiten Palette von
Jungpflanzen, Kräutern und Gemüse, der Baumschule und einem sehr
breiten Sortiment im Einzelhandel bis zu vielfältigen Dienstleistungen
wie Grabpflege, Innenraumbegrünung und Garten- und Landschaftsbau. Der
Betreib ist überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei. In der sich
anschließenden Gesprächsrunde wurden die Abgeordneten über die Sorgen
und Probleme der Sächsischen Gärtner informiert, so der Dauerbrenner
„Sächsische Bauordnung“, die immer weiter ausufernde Bürokratie auch
verbunden mit den Vorordnungen der EU, die EHEC Krise, die
Berufsausbildung und die unterschiedliche Qualität der Berufsschulen,
sowie die Förderung ab dem Jahre 2013, aber auch die dringend
notwendige Förderung der privaten Beratung. Die Abgeordneten waren sehr
interessiert an einem gemeinsamen Vorgehen mit dem Landesverband
Gartenbau zur Lösung der anstehenden Probleme. Der Gedankenaustausch
auch mit den Kollegen der Kreisgruppe war von einem sehr breiten
Spektrum und konstruktiv. Wir möchten und sehr herzlich für die
freundliche Aufnahme in ihrem Betrieb bedanken.
Seit
dem späten 17. Jahrhundert gab es wissens-hungrige Botaniker, die
monatelange, entbehrungs-reiche und lebensgefährliche Reisen ans andere
Ende der Welt auf sich nahmen, um Pflanzen zu entdecken, zu sammeln und
zu beschreiben. Diesen mutigen Männern, die das Ausgangsmaterial für
die heutige Hortensienzüchtung nach Europa sandten, wird in der
diesjährigen Ausstellung nachgespürt und gedacht. Wege führen dabei
nach China und nach Japan. Nachrichten über die Forscher, deren
angelegte Herbare getrockneter Pflanzen und die von ihnen entdeckten
lebenden Pflanzen werden zusammen-getragen. Dafür reisten die
Veranstalter in die niederländische Universitätsstadt Leiden, wohin die
frühen Japanfahrer Pflanzen und Forschungsbelege brachten. Diese sind
noch heute in getrockneter Form im dortigen Nationalherbarium und
lebend im Hortus Botanicus zu finden. Sächsische Gärtner und Floristen
gestalteten dazu eine wunderschöne und sehr informative Ausstellung.
Die Pflanzen, zum großen Teil aus der Sammlung des Landschlosses,
vermehrten und kultivierte die Claus und Torsten Kühne Jungpflanzen GbR
aus Dresden in gewohnt hervorragender Qualität. Gezeigt wurden auch die
neuesten Züchtungen der „Saxon“ Serie wie z.B. die Sorten „Schloss
Wackerbart“ und „Grünes Gewölbe“. Die Floristen von Kühne Trend-Florist
unter Leitung von Silke Kühne, begleiteten die Schau mit
Blumengestaltungen in Anlehnung an die japanische Blumensteckkunst
Ikebanba. Dafür sind vor allem die Sorten neuester Züchtungen dieses
Betriebes mit lackschwarzen Stielen besonders geeignet. Sehr schön
waren auch die Girlanden Kränze und Gebinde aus getrockneten
Hortensienblüten im oberen Treppenhaus des Schlosses zu sehen. Die
Hortensienspezialgärtnerei Reinhard Ullmann aus Radebeul trug mit
großen Schaupflanzen in einem breiten Sortiment an verschiedenen Sorten
und Arten zum Gelingen der Schau bei. Bemerkenswerte Geschichten werden
in der Ausstellung erzählt und zum Teil auch szenisch nachgestaltet.
Dazu gehört, dass es vermutlich ein sächsischer Hofgärtner war, der als
11. Deutscher japanischen Boden betrat, und als erster Europäer
Hortensien beschrieb.
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- Wieder mit Appetit zu essen: Leckeres Gemüse - wie hier frisch geerntete Gurken
(GMH/LVGS)
Die Erleichterung ist groß. Nicht Gurken, Tomaten und Salat waren die
Ursache der EHEC-Erkrankungen. Das Verbraucherschutzministerium hat die
Warnungen vor den Lieblingsbestandteilen frischer Salate
zurückgenommen. Ab sofort dürfen Gurken, Tomaten, Kopf- und Blattsalate
wieder mit Appetit verzehrt werden. Das gilt umso mehr, weil als
Nebeneffekt der EHEC-Krise deutlich geworden ist, wie sorgfältig Obst
und Gemüse in unserem Land produziert und kontrolliert wird. Alle 4.600
amtlichen Gemüsekontrollen der letzten Wochen in ganz Deutschland und
natürlich auch in Sachsen, hatten nur absolut unbedenkliche und ohne
weiteres für den Verzehr geeignete Produkte zu Tage gefördert.
Liebhaber frischen Salates werden mit Bedauern an all‘ die knackigen
Blätter und Früchte denken, die kompostiert wurden. Ein Grund für die
hohe Sicherheit der einheimischen Produkte verbirgt sich hinter dem
Kürzeln GLOBAL G.A.P und QS. Das sind Qualitätssicherungssysteme die
alle Stufen von der Produktion bis zur Vermarktung erfassen. Anbau und
Ernte werden genauso kontrolliert wie der Großhandel und die Obst- und
Gemüsetheken im Lebensmitteleinzelhandel. Untersucht wird unter anderem
auf Pflanzenschutzmittel-Reste, auf Nitratgehalte und
Krankheitserreger. QS bindet dabei alle Auflagen ein, die die deutsche
Lebensmittelhygieneverordnung und die entsprechende EG-Verordnung allen
Unternehmen, die mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb
von Lebensmitteln beschäftigt sind, verpflichtend vorschreibt. Viele
Regelungen und Vorschriften also, die zusammen mit den kurzen Wegen vom
Produzenten zum Verbraucher für Sicherheit beim sächsischen Obst und
Gemüse sorgen. So dürfen Gurken, Tomaten, Salate und all‘ die anderen
Gemüse wieder guten Gewissens als Quelle von Gesundheit und
Wohlbefinden gegessen werden. Dabei gilt: Je bunter und frischer, desto
besser. Denn knackiges Obst und Gemüse enthält alle Inhaltsstoffe, die
für den Körper so wichtig sind: Vitamine, Ballaststoffe und bioaktive
Substanzen wie Karotine oder Flavonoide, die Tomaten rot, Möhren orange
und Auberginen violett machen. Sie schützen Herz und Kreislauf,
verringern das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem, wirken
entzündungshemmend und machen fit. Langzeitstudien in Japan und den USA
haben das unumstößlich nachgewiesen. Seither gilt die ärztliche
Empfehlung „Fünf am Tag”, was nichts anderes heißt, als sich mit fünf
Portionen an frischem Obst und Gemüse täglich Gutes zu tun.
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Regional
kaufen, gründlich waschen und guten Gewissens genießen. So lassen sich
Verhaltensregeln für den bedachten Umgang mit Gemüse angesichts der
EHEC-Krise umreißen. Regional bedeutet kurze Wege, bedeutet Frische und
klare, nachvollziehbare Vermarktungsstrukturen. Jeder sieht, wo und wie
das Gemüse bei den sächsischen Gemüsegärtnern wächst, die ab Hof, über
Groß- und Wochenmärkte verkaufen. Das gibt Sicherheit und Vertrauen.
Sächsische Gemüsegärtner setzen weder Gülle, die als mögliche Quelle
für das Bakterium gilt, noch andere Fäkalien bei der Gemüseproduktion
ein. Der Geschmack des Gemüses würde sich dadurch negativ verändern.
Obendrein regelt ein ganzes Bündel an Hygienevorschriften, im Rahmen
der Teilnahme am Qualitätssicherungssystem Global GAB, den Umgang mit
Salat und Radieschen, Blumenkohl, Kohlrabi, Gurken und Tomaten. Dazu
gehören Hygienevorgaben für die Erntearbeiter, Analysen von
Bewässerungswasser und Pflanzenuntersuchungen. Zusätzlich lassen
Erzeuger, Vermarkter und der Landesverband Gartenbau derzeit Gemüse
auch auf den EHEC - Erreger prüfen. Alle Untersuchungsergebnisse sind
negativ. Die Gärtner waren und sind sich sicher, dass ihre Produkte
unbedenklich gegessen werden können und verweisen obendrein auf die
Frische. Ihr Gemüse legt keine langen Wege zurück, bis es beim
Verbraucher landet. So bleiben die für die Gesundheit wichtigen
Vitamine und sekundären Inhaltsstoffe in vollem Umfang erhalten.
Ernährungsberater empfehlen schon lange, regionale Produkte zu
bevorzugen, und die Umweltschützer unterstreichen das aus ihrer Sicht.
Denn die kurzen Wege zum Verbraucher verschlingen erheblich weniger
Energie und produzieren weniger Abgase als der Transport über Tausende
von Kilometern. Es spricht also alles dafür, sich mit Gemüse aus der
Region weiterhin Gutes zu tun. Nur eines sollte immer beachtet werden:
Die gründliche Hygiene. Für unsere Großeltern war das im Umgang mit
Obst und Gemüse noch selbstverständlich. Denn damals trugen Radieschen
und Salat meist noch deutliche Erdspuren. Heute wird alles weitgehend
sauber angeliefert. Das verleitet dazu, schon mal in ein ungewaschenes
Radieschen zu beißen. Trotzdem sollte man den bewährten Grundsatz
beherzigen: Nichts ungewaschen verzehren. Aber auch nichts Essbares mit
ungewaschenen Fingern anfassen oder mit schmutzigen Gerätschaften
berühren. Wer sich so verhält, kann Obst und Gemüse immer mit Appetit
und Genuss verzehren.
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Der
Landesverband Gartenbau sieht sich durch die bisherigen
Untersuchungsergebnisse bestätigt, dass die Produktionsmethoden der
sächsischen Gärtnerinnen und Gärtner zuverlässig sind. So werden
Tomaten und Gurken im professionellen Anbau unter Glas, Salate unter
Glas und im Freiland angebaut. Es wird keine Gülle auf die Kulturen im
Gemüsebau aufgebracht. Weder bei späteren Proben in Hamburg noch bei
anderen Proben bundesweit an Gemüse wurde danach der Erreger
festgestellt. das EU-Referenzlabor für E-Coli-Bakterien in Rom
bestätigt dies, in seinen Unzersuchungen. Dennoch steigt die Zahl der
Erkrankten weiter an. Es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass die
Ursache eben nicht die genannten Gemüsearten sind und die eigentliche
Quelle noch nicht gefunden wurde. Im Sinne der Betroffenen und vor dem
Hintergrund der Gefahr eventueller weiterer Ansteckungen und auch um
die heimische Produktion zu schützen, werden durch das Sächsische
Staatsministerium für Soziales und die Sächsischen Gärtner mit
Unterstützung des Landesverbandes Gartenbau weiterhin Untersuchungen
durchgeführt. Der gärtnerische Berufsstand in Sachsen sieht es nach wie
vor als oberste Priorität an, einwandfreie Ware für die Bürgerinnen und
Bürger zu produzieren und zur Verfügung zu stellen. Dafür haben sich
die sächsischen Gemüsebaubetriebe im Rahmen der Zertifizierung von
GLOBALG.A.P einer freiwilligen Selbstverpflichtung unterzogen.
GLOBALG.A.P ist eine privatwirtschaftliche Organisation, die weltweit
freiwillige Standards zur Zertifizierung von landwirtschaftlichen
Produkten setzt. In diesem Rahmen werden strenge Produkt-, Betriebs-
und Dokumentenkontrollen durchgeführt. Zahlreiche Experten liefern
immer neue Annahmen und Mutmaßungen, woher der EHEC Darm-Keim stammt,
keiner will eingestehen, dass Behörden und Wissenschaft nach wie vor im
Dunkeln tappen. Der Landesverband Gartenbau fordert die Ministerien,
Institute und Einrichtungen auf, gegenüber der Bevölkerung und der
Presse von undifferenzierten Warnungen Abstand zu nehmen. Es müssen
nunmehr verstärkt vertrauensbildende Maßnahmen für nachgewiesenermaßen
erregerfreie Ware von allen Seiten initiiert werden. Der
Gesundheitswert von frischem Gemüse ist unbestritten und darf auch über
die tragischen aktuellen Ereignisse hinweg nicht in Frage gestellt
werden. Der Verzehr von sächsischem Gemüse, insbesondere Gurken,
Tomaten und Salat, ist völlig unbedenklich.
Die
sächsischen Friedhofsgärtner waren wieder sehr erfolgreich mit den
Mustergräbern auf der BUGA, die sehr guten Leistungen wurden in der
Sommerbepflanzung fortgesetzt
Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Koll.Schüttig, Einzelgrab, Goldmedaille
Koll. Schulze, Einzelgrab, Goldmedaille /
Ehrenpreis des Landesverbandes Gartenbau Thüringen e. V. für eine
gelungene Bewältigung in der Pflanzenauswahl und Bepflanzung durch die
vom Grabmal vorgegebenen Kriterien
Koll. Springer, Einzelgrab, Goldmedaille / Urnengrab, Silbermedaille
Allen Kollegen dazu herzlichen Glückwunsch!
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Sächsische
Friedhofsgärtner präsentieren auf dem 33. Evangelischen Kirchentag die
Aktion „Es lebe der Friedhof“. Nach unsren Recherchen gab es eine
solche Präsentation zu einem Kirchentag noch nicht. Anfangs war auch
der Veranstalter skeptisch. Doch unser Motto „Es lebe der Friedhof „ –
„Leben braucht Erinnerung“ überzeugte letztlich. Die
Friedhofsgärtnermeister Jörg Händler, Neukirch und Frank Lehmann,
Leipzig gestalteten zwei Kampagnengräber. Die Grabmale stellte der
Dresdner Steinmetzmeister Alexander Sieg zur Verfügung. Weiterhin
präsentierte sich die Dauergrabpflegegesellschaft Sächsischer
Friedhofsgärtner mit der Dienstleistung Dauergrabpflege. Außerdem wurde
die Gestaltung gärtnerisch, gepflegter Grabfelder und der
„Memoriamgarten“ erläutert. Das Anliegen des VFFK konnte mit
eindrücklichen Plakaten und entsprechenden Schriften den Besuchern nahe
gebracht werden. Viele Besucher regte das Plakat „Mutter wo bist du“
zum nachdenken an. Weit über 10.000 Besucher, natürlich aus ganz
Deutschland aber auch aus europäischen Ländern und aus Afrika und
Asien, kamen an den Stand. Es konnten hunderte persönliche, oft
bewegende Gespräche geführt werden. Die Besucher waren sich alle einig,
dass es eine gelungene Vorstellung möglicher Grabgestaltung ist. Das
Motto „Es lebe der Friedhof“ fand Zustimmung und Unterstützung In den
Gesprächen kam immer wieder zum Ausdruck, dass unsere Anliegen gern
aufgenommen werden. Immer wieder wurde gefragt: wer pflegt mal das
Grab? Hier bedarf es noch viel Informationsarbeit der
Dauergrabpflegegesellschaften. Wir Sächsischen Friedhofsgärtner sind
überzeugt, dass es eine gelungene Präsentation war, und auch der
Veranstalter war nach einem Besuch des Standes begeistert .
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In
über 130 Gartenbaubetrieben und Baumschulen wurde am 30. April und 01.
Mai, nun bereits zum 13. Mal, die Absatzaktion der sächsischen
Einzelhandelsgärtner „Blühendes Sachsen“ durchgeführt. Sie ist ein
fester Bestandteil der Absatzaktivitäten der Gärtner geworden und die
Kunden freuen sich auf den Tag der offenen Gärtnerei bei ihrem Gärtner.
Nach der üppigen Frühlingsbepflanzung warten nun Balkon und Garten
flott gemacht zu werden für den Sommer. Dank des sonnenreichen
Frühjahrs steht in den Gewächshäusern eine wunderschöne und gut
blühende Ware. Das Sortiment ist in diesem Jahr wohl noch vielfältiger
als in den zurückliegenden Jahren. Besonders umfangreich ist das
Angebot an Gemüse und Kräuterjungpflanzen, da fällt die Auswahl für den
Kunden schwer, bei der Vielzahl an Sorten bei Tomaten, Gurken und
Paprika. Das Wetter war auch in diesem Jahr wieder sehr schön. Viele
Besucher kamen in die Gärtnereien um zu schauen, sich beraten zu
lassen, zu kaufen oder zu reservieren. Die vielen Aktionen der Gärtner
für ihre Gäste wurden so zum Erfolg. Die Aktivitäten reichten von
Kinderbetreuung mit Ponyreiten, Schminken und Hüpfburg, Minieisenbahn,
musikalischer Unterhaltung, Modenschau, Ausstellungen,
Betriebsführungen, Verkostungen von Gemüse, Präsentation von Vereinen
und Verbänden sowie Handwerksbetrieben. Natürlich durfte auch der von
den Betriebsinhabern und den Mitarbeiter selbst gebackene Kuchen und
die Bratwurst nicht fehlen. Die Aktion ist für den gärtnereichen
Berufsstand auch ein wichtiger Baustein für die Imagepflege, sie
schafft auch die Attraktivität für den dringend benötigten
Berufsnachwuchs. Ein wirklich schöner Auftakt in die diesjährige Beet-
und Balkonpflanzensaison.
Staatsministier
Frank Kupfer eröffnet im Gartenbaubetrieb Claus & Torsten Kühne die
Aktion „Blühendes Sachsen“. Im Beisein von zahlreichen Kollegen, Kunden
und Ehrengästen eröffnete der Minister für Umwelt und Landwirtschaft,
Frank Kupfer, bei strahlendem Sonnenschein mit der Aktion „Blühendes
Sachsen“ die Beet- und Balkonsaison. Als Ehrengäste konnten die
Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Marlies Volkmer, die
Landtagsabgeordneten Thomas Schmidt und Patrick Schreiber, sowie der
Erste Bürgermeister der Stadt Dresden Dirk Hilbert begrüßt werden.
Begleitet wurde die Eröffnung von der deutschen Blumenfee Christiane
Sander. Zu Beginn sang der Chor der 75. Grundschule Leutewitz unter
Leitung von Frau Heyden, Lieder zu Natur und Pflanzen.
In
seinen Begrüßungsworten betonte Torsten Kühne die Bedeutung der
Absatzaktion, die nun schon zum 13. Mal Sachsenweit stattfindet. Koll.
Kühne bedankte sich auch bei Minister Kupfer für die Förderung durch
das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. In all
den Jahren hat die Aktion nichts an Bedeutung verloren. Ganz im
Gegenteil, durch immer größere anonyme Verkaufsstätten in Gartencentern
und Baumärkten können die Kunden beim Gärtner kaufen, wo es wächst und
aus einem sehr großen Sortiment auswählen, bei umfangreicher Beratung
und gutem Service, betonte Torsten Kühne. Mehr als 130 Betriebe nehmen
daran teil und sie präsentieren auch gleichzeitig Sachsens Pflanze des
Jahres 2011, das Zauberglöckchen, gefüllt. In den Redebeiträgen der
Gäste kam immer wieder die Bedeutung der gärtnerischen Produktion und
die Bedeutung der Beet- und Balkonpflanzen für die Wohnkultur zum
Ausdruck.
Der
erste Bürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, gab aus diesem
Anlass bekannt, sich wieder an der Aktion „Entente Florale“ zu
beteiligen mit dem festen Willen, dann auch eine Medaille zu gewinnen.
Durch den Staatsminister Kupfer, Bürgermeister Hilbert, Präsident
Kaiser und die Deutsche Blumenfee wurde zum Abschluss der Eröffnung der
Balkonkasten „Prommi-Sommer“ gepflanzt. Die Eröffnung wurde Weiterhin
durch die Flötengruppe der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Prießnitz,
unter Leitung von Frau Thiele musikalisch begleitet. Besonderer
Höhepunkt des sich der Eröffnung anschließenden Rundganges waren die
durch die Floristen wunderschön präsentierten Beet- und Balkonpflanzen
sowie die Sortenvergleiche in der Hortensienzüchtung der Firma Kühne.
Ein wirklich sehr schöner Auftakt der Aktion „Blühendes Sachsen“. Der
Familie Kühne und allen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön.
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Am
vergangenen Freitag wurde in Koblenz am Deutschen Eck durch den
Bundespräsidenten Christian Wulff die BUGA Koblenz eröffnet. In seiner
Eröffnungsrede bescheinigte er der Bundesgartenschau auch eine
pädagogische Bedeutung: „Kinder sollten mindestens so viele
Gemüsesorten kennen wie Automarken.“ Abschließend sagte Bundespräsident
Wulff als Schirmherr der Bundesgartenschau:“ Das wird eine tolle
Bundesgartenschau und ich freue mich, dass ich sie als eröffnet
erklären kann“. Die Ausstellung erstreckt sich auf die drei Bereiche
Blumenhof am Deutschen Eck, Kurfürstliches Schloss und Festung
Ehrenbreitstein. Bereits am ersten Wochenende kamen mehr als 52.000
Besucher, um die Leistungsschau der deutschen Gärtner zu sehen.
Besonders Sehenswert werden wieder die 23 Hallenschauen und die
Mustergrabanlage sowie die Wechselflore sein. Auch aus Sachsen von dem
Dresdner Gartenbaubetrieb Claus & Torsten Kühne GbR können ca.
12.000 Pflanzen am Gärtnermarkt an der Basilika und im Schlossrondell
bestaunt werden. Es wurden die Arten Viola hybr., Viola cornuta ,
Erysimim cheiri, Heuchera hyb., Myosotis sylvestris, Papaver nudicaule
geleifert. Bis zum 16. Oktober 2011 begeistert die BUGA mit üppiger
Pflanzenpracht ihre Gäste. „Koblenz verwandelt“ heißt der Slogan, unter
dem die Stadt Koblenz ihre Gäste nun empfangen wird und sich dafür
nachhaltig verändert hat. Die Bundesgartenschau und die Stadt Koblenz
sind wirklich eine Reise wert.
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In
diesem Jahr präsentieren sich die Aussteller und der Bund deutscher
Friedhofsgärtner mit einem völlig neuen Konzept. Die 120 Mustergräber
sind nach Themen geordnet und sowohl die Friedhofsgärtner, als auch die
Steinmetze stellen sich in ihren Grabgestaltungen, diesen Themen. Dabei
geht es zum Beispiel, um die Darstellung von „Neue Lebenswelten“,
Symbolpflanzen, von „Lebensläufen“ oder auch um „Symbolsprache“ oder
das „Spiel mit Farben, Kontrasten und Akzenten“. Mit der Umsetzung
zeigen die Aussteller wie ganz persönliche Erinnerungen auf einem Grab
mit Pflanzen und Materialien umgesetzt werden können. Gerade in Zeiten
der Anonymisierung auch auf dem Friedhof setzen sie damit einen
Kontrastpunkt, der deutlich macht, wie wichtig die individuelle Trauer
auf einem Friedhof sein kann. Außerdem bietet der Bund deutscher
Friedhofsgärtner mit den historischen Gräbern einen Streifzug durch die
Vergangenheit der Geschichte an.
Die sächsischen Friedhofsgärtner waren wieder sehr
erfolgreich mit den Mustergräbern auf der BUGA, Ihre Mühen und die oft
tagelange Arbeit haben sich gelohnt
Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
Koll.Schüttig, Einzelgrab, Große Goldmedaille
Koll. Schulze, Einzelgrab, Goldmedaille
Koll. Springer, Einzelgrab, Goldmedaille/Urnengrab, Bronzemedaille
Allen Kollegen dazu herzlichen Glückwunsch!
Besuchen Sie die BUGA in Koblenz und den
Ausstellungsteil "Grabgestaltung und Denkmal" und lassen Sie sich von
den 120 Mustergräbern und dem Memoriam-Garten inspirieren.
Staatsminister
Frank Kupfer diskutierte, am Samstag, den 02.04.2011 im
Agrarpolitischen Forum, anlässlich des 16. Europäischen Bauernmarktes
mit Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft über verschiedene aktuelle
Themen. So u.a. mit dem Europaabgeordneten Jan Brezina, MdEP
Tschechien, Dr. Peter Jahr, MdEP, dem Oberbürgermeister der Stadt
Plauen, Ralf Oberdorfer und dem Vorsitzenden des Vereins
Direktvermarktung, Michael Bretschneider. Bestimmendes Thema war
natürlich die Europäische Agrarpolitik. Minister Kupfer hob dabei die
sehr hohe sächsische Förderquote hervor, die im benachteiligten
Gebieten bis zu 50 % betragen kann und ermunterte zugleich die
Unternehmen Investitionen gerade jetzt zu tätigen, da gegenwärtig d.h.
bis zum Ende der Förderperiode 2013, die Bedingungen noch sehr günstig
sind. Der Europaabgeordnete, Dr. Peter Jahr erwähnte, dass im
europäischen Haushalt nur das ausgegeben werden kann, was die
Mitgliedsstaaten eingezahlt haben, gerade im Hinblick auf Wünsche
jüngerer EU-Mitgliedsstaaten. Dr. Jahr gab aber auch zu bedenken, dass
Sachsen ab der neuen Förderperiode 2014 nicht mehr zum Zielgebiet 1
gehören wird und somit Förderungen deutlich geringer ausfallen werden.
Bei dem sich anschließenden Rundgang über den Markt besuchte Minister
Kupfer auch den Gartenbaubetrieb Matthias Tröltzsch. Der
Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Eberhard Haag stellte dem
Minister den Gartenbaubetrieb und seine ehrenamtlichen Funktionen, u.a.
als Kreisgärtnermeister vor. Koll Tröltzsch informierte Minister Kupfer
über die Produktpalette des Betriebes und präsentierte ihm seine
floristische Spezialität, den Stehstrauß mit Schnittblumen aus eigener
Produktion.
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Staatsminister
Frank Kupfer, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und
Landwirtschaft, und die Generalkonsulin der Tschechischen Republik,
PhDr. Jarmila Krejčíková, eröffneten die erste Tschechisch-Deutsche
Kamelienblütenschau im Landschloss Pirna-Zuschendorf. Anlass dafür ist
für die Kameliengärtner aus Tschechien und Sachsen der 350. Geburtstag
von Georgius Josephus Camel, dem Namensgeber der Pflanze. Georgius
Josephus Camel (1661 - 1706) wurde als deutschstämmiger Tscheche am 21.
April 1661 im mährischen Brünn geboren. In Ihrem Grußwort sagte die
Konsulin Frau Krejčíková: „Die Ausstellung wird die Entwicklung
umfassender Beziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und der
Tschechischen Republik unterstützen“. Veranstaltet wird die Ausstellung
von den Botanischen Sammlungen Zuschendorf unter Leitung von Matthias
Riedel und dem Denkmalsamt Brünn inter Leitung von Frau PhDr. Eva
Dvořáková. In den mittelalterlichen Räumen des Erdgeschosses werden
Blüten, floristischen Arbeiten und Informationen aus Tschechien
gezeigt. Erstmalig überhaupt ist das Kamelienschloss in 2 Etagen üppig
mit dieser besonderen Blume gefüllt. Auf Tafeln wird die Geschichte der
Sammlungen beschrieben. Ein Teil der Ausstellung wird dem Namensgeber
der Kamelie gewidmet sein, dem Brünner Georg Joseph Camel. Im
Obergeschoss des Schlosses werden Blüten aus Sachsen gezeigt. Die
tschechischen Blüten stammen aus dem Blumengarten Kremsier ( Kroměříž
), dem Botanischen Garten Reichenberg (Liberec ), dem Schloss
Buchlowitz ( Buchlovice ), dem Schloss Lissitz ( Lysice ) und dem
Schloss Raitz an der Svitava (Rájec nad Svitavou ). Wie Perlen reihen
sich imposante Burgen und Schlösser, aber auch wundervolle Gärten und
Parks, rund um die Geburtsstadt von Georg Joseph Camel . In vier
Einrichtungen davon haben Kameliensammlungen ihre Heimstatt. Die
Sammlungen auf den mährischen Schlössern Lysice, Rájec nad Svitavou und
Buchlovice sind mit großer Wahrscheinlichkeit Dresdner Ursprungs.
Die
Ausstellung mit tschechischen und deutschen Kamelienblüten ist vom 19.
bis 27. März zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr
geöffnet.
Näheres erfahren Sie im Internet auf www.kamelienschloss.de.
Neben
über 350 Berufskollegen und Gästen aus allen Teilen Deutschlands, sowie
aus Polen und Tschechien, haben es sich Staatsminister Frank Kupfer und
der Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen, Winfried Kaiser,
nicht nehmen lassen dem Tag der offenen Tür in der Jahnataler
Jungpflanzen GbR beizuwohnen.
Der
Tag fand anlässlich des 20 Jährigen Betriebsjubiläums sowie der
Einweihung eines neuen Ebbe- Flut Gewächshauses und der neuen Arbeits-
und Logistikhalle, statt. Die Investition wurde durch das Sächsische
Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft gefördert. Der Minister
konnte sich somit bei seinem Besuch über die Verwendung der
Fördermittel informieren. Landwirtschaftsminister Kupfer würdigte in
seiner Rede den Unternehmer Harald Tänzler, als mutigen und
weitsichtigen Unternehmer, der seit der Gründung seines Unternehmens
vor über 20 Jahren einen modernen und wettbewerbsfähigen Betrieb
aufbaute. „Mit einer neuen Gewächshausanlage wurde hier ein
Musterbeispiel des modernen Gartenbaus komplettiert und eine
zukunftsweisende Investition mit unternehmerischen Weitblick getätigt“,
sagte der Minister bei der Eröffnung. Das 4.900 Quadratmeter große
Gewächshaus dient vordergründig der Anzucht von veredelten Gurken- und
Tomatenpflanzen. Ein Veredlungsroboter und geschickte, fleißige Hände
veredeln 7 Tage in der Woche, um den sehr stark gestiegenen Bedarf zu
decken. Angesichts der vielen neuen Technik sagte der Minister: „Hier
sind moderne Anlagen entstanden, die eine Aufzucht von exzellenten
Jungpflanzen möglich machen. Das stärkt den Betrieb und macht ihn fit
für die Zukunft“. Der Minister führte weiterhin aus, die Fördermittel
kämen aber nicht nur dem Unternehmen zu Gute, sondern auch der Region
um Hof. „Die Investitionen sichern Arbeitsplätze“, sagte Kupfer. „Das
ist hier und anderswo eine Voraussetzung für einen attraktiven
ländlichen Raum, in dem die Menschen auch in Zukunft wohnen und
arbeiten wollen. Das ist und bleibt ein Ziel sächsischer Politik.“ In
seinem Grußwort bezeichnete Präsident Kaiser den Werdegang des
Unternehmens als Ergebnis der ausgezeichneten unternehmerischen
Fähigkeiten Harald Tänzlers und der geschickten Führung seines
Arbeitsteams. Präsident Kaiser sagte:“ Die konsequente Umsetzung von
zukunftsorientierten Ideen, die Orienteierung am Markt und die
Orientierung an den aktuellsten technischen Entwicklungen und der
Kulturführung, haben diesen Erfolg möglich gemacht. Kaiser bedankte
sich auch für die aktive Unterstützung der Arbeit des Landesverbandes
Gartenbau Sachsen, insbesondere auch für die Mitarbeit in der
Fachgruppe Gemüse.
Auf
1500 qm Glashausfläche ist ein üppiger Blütenrausch zu erwarten. Mit
der Vollblüte wird Ende März gerechnet. Jedoch gibt es frühe und späte
Sorten. Die Schöne im Kochtopf - Kulinarisches rund um die Kamelie
VIII. Deutsche Kamelienblütenschau im Landschloss 5. bis 13. März 2011
Kamelienblüten aus ganz Deutschland werden in besonderen Gefäßen in den
festlichen Räumen des Landschlosses präsentiert. Das Publikum wählt die
schönste Blüte Deutschlands. Eine historische Küche mit vielem
blinkendem Kupfer wird aufgebaut, eine festliche Kamelientafel wird
gedeckt. Das Kulinarische reicht vom besonderen Öl der Kamelienfrüchte,
über die beste Holzkohle zum Brennen bis zu Cocktails mit aromatischen
Duftblüten wilder Kamelien.
Am
Samstag den 09. Oktober fand in Weinböhla der Sächsische Gartenbautag
statt. Zur Mitgliederversammlung konnte der Präsident des
Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Heinz Herker begrüßt werden. In seinem
Grüßwort, welches er unter das Motto des diesjährigen Gartenbautages
„Gemeinschaft machts - die deutschen Gärtner“ stellte, erläuterte er
den anwesenden Mitgliedern die zahlreichen Aufgaben und Aktivitäten des
Zentralverbandes Gartenbau. So z. B. Steuerpolitik,
Saisonarbeitskräfte, Pflanzenschutzproblematik und
Verpackungsverordnung. Präsident Winfried Kaiser erinnerte in seiner
Festrede an die Gründung des Landesverbandes Gartenbau, an die durch
die Westdeutschen Landesverbände und den Zentralverband Gartenbau
gegebene, vielfältige Hilfe und Unterstützung und richtete seinen
besonderen Dank an den ehemaligen Präsidenten des ZVG, Karl Zwermann.
Ausführlich wurde von ihm über die zahlreichen Leistungen und
Aktivitäten des Landesverbandes berichtet. Es schloss sich eine
ausführliche Diskussion der neuen Beitragsordnung und der
Satzungsänderungen, als Vorraussetzung der Verbände-Fusion der
Landesverbände Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen an. Beide Punkte
wurden mit großer Mehrheit, bzw. einstimmig, abgenommen.Herzlicher Dank
mit einem großen Blumenstrauß überbrachte Präsident Kaiser an den
ersten Präsidenten des Landesverbandes Dr. Peter Lux. Zum Gartenbautag
richtete der Staatssekretär Herbert Wolff Grußworte an die Kollegen und
Gäste. Die Landwirtschaftsminister der Bundesländer trafen sich
gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 7. und 8.
Oktober zu ihrer turnusmäßigen Agrarministerkonferenz. So berichtete er
von der Agrarministerkonferenz in Lübeck, auf dieser haben sich die
Agrarminister der Länder einstimmig gegen Mehrwertsteuererhöhung
ausgesprochen. Es schlossen sich Kurzvorträge zu Energieeffizienz und
neuer Frühjahrsblüher, beides Projekte aus dem Zukunftsforum
Landwirtschaft, sowie Vorträge von Jon Langley, Hamburg und Falk
Böttcher, Deutscher Wetterdienst Leipzig, an. Anschließend fand der
festliche Abend mit einem großen sächsisch rustikalen Buffet und
Unterhaltungsprogramm statt.
Am
7. und 8. August kam es in Sachsen zu unerwartet starken
Überschwemmungen, vor allem in Ostsachsen. Alle Betroffenen waren
überrascht worden, da diese Intensität des Regens so nicht vorausgesagt
wurde. Zu allem Übel kam noch ein Dammbruch an der Neiße in Polen hinzu
und ließ die Pegelstände innerhalb einer Stunde um 4m ansteigen. Durch
den Starkregen wurden kleine Flüsse wie die Sebnitz und die Mandau zu
reißenden Flüssen. Für die betroffenen Gartenbaubetriebe blieb keine
Zeit Vorkehrungen zu treffen. Binnen einer Stunde floss die kleine
Mandau im Gartenbaubetrieb Rudolph in Hainewalde 1,50 hoch durch den
Betrieb, sowie durch das Wohnhaus und riss alles bewegliche Inventar,
sogar ganze Paletten Erde, hinweg. Im Betrieb Mittrach in Görlitz
wurden über 100.000 Eriken und Callunen von der Neiße weggespült.
Zurück blieben zerstörte Gießwagen, sowie jede Menge Schlamm und Unrat.
Auch im Betrieb Klein in Sebnitz floss die kleine Sebnitz als reißender
Fluss durch die Gewächshäuser und das Gartencenter. Als sich das Wasser
zurückgezogen hatte, war sichtbar wie das Ufer unterspült wurde und die
Standsicherheit der Gewächshäuser gefährdet ist. Weitere Betriebe, wie
Gartenbau Reimann, Gartenbau Denecke, Gartenbau Herkner, Baumschule
Pelz und andere sind betroffen.
Der
Landesverband hat schnell Kontakt mit betroffenen Betrieben aufgenommen
und dort, wo nötig, Hilfe organisiert. Neben Freunden, Bekannten und
Kollegen, haben die Gartenbaubetriebe Kruschwitz, PAC Elsner, Gartenbau
Rülcker und der Junggärtnerverband geholfen. Staatsminister Frank
Kupfer und der Landtagsabgeordnete der CDU, Stephan Meyer, besuchten am
vergangenen Mittwoch den Gartenbaubetrieb Rudolph in Hainewalde und
informierten sich über die Schäden des Hochwassers. Sehr erfreulich
ist, dass die Gartenbauversicherung schnell mit Gutachtern vor Ort war
und die Schäden kurzfristig reguliert hat. Natürlich sind trotz
Versicherung viele Schäden, die vom Unternehmer selbst getragen werden
müssen. Hier sollte die Solidarität der Gärtner, wie zu den Hochwassern
2002 und 2006, zum tragen kommen. Der Landesverband Gartenbau bittet
spendenwillige Personen und Einrichtungen sich mit der Geschäftsstelle
des Landesverbandes Gartenbau Sachsen in Verbindung zu setzen, damit
ein direkter Kontakt zu den betroffenen Gärtnern hergestellt werden
kann.
-
Am
10. und 11. Juli trafen sich bereits zum 4. Mal die Kollegen der
Landesverbände Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und
Thüringen zu ihrem Sommertreffen. Ausrichter war in diesem Jahr das
Bundesland Sachsen. Es fand in Dresden, Radebeul und Meißen statt.
Da hatten sich wohl zu Viele, schönes Wetter
gewünscht und so hatten wir wohl das heißeste Wochenende des Jahres.
Aber trotz alle dem waren alle guter Stimmung und genossen die
Ansichten des Elbtales und Dresdens vom Wasser aus. Mit dem eigens für
die Kollegen gemieteten Schiff, der Prinz Albert, fuhren wir bis zum
„Blauen Wunder“ und zurück zum Terrassenufer. So konnte auch noch ein
Teil der Dresdener Altstadt mit Neumarkt und Frauenkirche erkundet
werden. Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel nach Kötzschenbroda
zum Abendessen und zur Weinprobe und der Abend ging gesellig bei
Fußball und Wein der Sorten „Goldreisling“ und „Elbling“ im Weingarten
zu Ende. Am Sonntag war natürlich die Porzellanmanufaktur mit dem
300-jährigem Jubiläum der Erfindung des Porzellans ein Muss, und am
frühen Nachmittag war die Besichtigung des Meißner Doms mit seiner
unvergleichlichen Geschichte ein würdiger Abschluss.
Der
Präsident des Sächsischen Landesverbandes, Winfried Kaiser gab zum
Abschluss den Staffelstab an den Präsidenten des Landesverbandes
Berlin, Lutz Grille, weiter.
V. Hortensienausstellung im Landschloß Pirna - Zuschendorf
24. Juli bis zum 08. August 2010
Ein
üppiger, sommerlicher Bauerngarten wird in den Räumen des Landschlosses
entstehen. Eingegrenzt von Hecken wiegen sich Hortensienbälle in Rosa,
Rot, Weiß und Blau. Die Vielseitigkeit der Hortensie ist fast
unglaublich! In den Räumen werden Szenen aus dem Landleben mit der
Hortensie floristisch und gärtnerisch verbunden sein. Dargestellt wird
die Zeit der letzten Jahrzehnte des 19. und der ersten des 20.
Jahrhunderts, die mit dem Einzug der Hortensie in unsere Gärten und dem
Beginn intensiver Züchtungsarbeit in Frankreich, Belgien und
Deutschland, verbunden ist. Der Begriff "Bauernhortensie" wird oft
verwendet, ist aber keiner aus der Wissenschaft. Offensichtlich stammt
er aus Südwestdeutschland, wo milde Winter viele Hortensien blühen
lassen. Bei uns in Sachsen schränkt das Klima die Gartenhortensien (so
werden sie bei uns bezeichnet), auf wenige harte Sorten ein. Mehr
darüber wird in der Ausstellung zu erfahren sein. Zusätzlich zur
Zuschendorfer Sammlung, der umfangreichsten in Deutschland, werden zwei
Gartenbaubetriebe des Landesverbandes Gartenbau Sachsen eine Vielzahl
von Pflanzen zur Verfügung stellen. Aus Radebeul schickt die Gärtnerei
Reinhard Ullmann große Schaupflanzen in einem breiten Sortiment zu uns.
Aus Weixdorf bei Dresden kommen von der Claus und Torsten Kühne
Jungpflanzen GbR vor allem die sächsischen Züchtungen. Gezeigt werden
die ultimativ neuesten Trends, wie auch jene Sorten, die von Dresden
aus, den Weltmarkt längst erobert haben. Auch die weltweit am meisten
angebaute Sorte namens 'Schneeball' kommt aus diesem Unternehmen.
Geöffnet ist die Ausstellung: Montag 10.00 - 16.00
Uhr, Dienstag bis Freitag 10.00 - 18.00 Uhr, Sonnabend und Sonntag
10.00 - 17.00 Uhr
Kamelien und Sandstein - zwei Prominente aus Sachsen
150. Todestag von Jakob Friedrich Seidel, dem berühmten "Kamelienseidel"
In diesem Jahr wird scheinbar Gegensätzliches
zueinander gebracht: der harte Sandstein und die zarte Kamelienblüten.
Doch es gibt vieles Gemeinsame: Der Stein der Sächsischen Schweiz und
die Japanische Rose aus Dresdner und Leipziger Gärtnereien haben beide
Sachsens Ruf in die Welt getragen. In der diesjährigen Ausstellung wird
der Werdegang des Sandsteins, immer in enger Verbundenheit mit den
Blüten gezeigt. Kamelien werden auf rohen, schön geäderten
Sandsteinplatten präsentiert. Ferner wird gezeigt, was unter
geschickten Händen aus dem Stein entsteht und wie man das Ergebnis mit
Kamelienblüten verschönen kann.Geschmückt wird der Sandstein mit etwa
1000 Blüten, die aus ganz Deutschland von Sammlern und Liebhabern
eingesandt werden. Das Publikum darf wie jedes Jahr die schönste Blüte
Deutschlands wählen. Dabei sind historische wie auch moderne Sorten
sowie in der Natur vorkommende Kamelienarten zu betrachten. Der
Kamelienfluss wird in diesem Jahr ein barockes Gartenstück mit
historischen Sandsteinfiguren umfließen. Die Mitteldeutsche
Kameliengesellschaft als Mitorganisator der Schau steht wieder mit
Fachleuten beratend zur Verfügung. Die Schau wird von zwei Pirnaern,
dem Bildhauer Ralf Zickermann und dem Fotografen Arnfried Großmann
künstlerisch begleitet.
-
In
diesem Jahr begehen wir den 150. Todestag von Jakob Friedrich Seidel,
dem berühmten "Kamelien-Seidel". Jacob Friedrich Seidel, Sohn des
Hofgärtners, war derjenige, der Kamelienstecklinge aus Paris mit nach
Dresden gebracht haben soll. Mit seinem Bruder Traugott Leberecht
gründete er im Juni 1813 die Seidelsche Gärtnerei - den ersten
Spezialbetrieb des deutschen Zierpflanzenbaus unter Glas. Seine erste
Spezialkultur, die Kamelie, produzierte er durch die Einführung der
Stecklingsvermehrung in großen Massen. Er führte später unglaubliche
1100 Sorten in seinem Sortiment und baute ein nicht nur ganz Europa,
sondern auch Amerika umfassendes Vertriebsnetz auf. Ebenso entwickelte
er die Grundlagen der winterharten Rhododendrenzüchtung, die Sohn und
Enkel verwirklichten.
Termine
01.03. - 11.04. 2010:
Kamelienschau in den Gewächshäusern Ausstellung der
Sächsischen (Seidelschen) Kameliensammlung mit einer Vielzahl
historischer Sorten auf 1500 m² Schauglasfläche. Die Hauptblüte ist
Ende März zu erwarten
15.03. - 28.03.2010:
Die Kamelienblütenschau im Landschloß wird als Schau sächsischer Blüten verlängert.
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Im
Oktober startete in Sachsen das Projekt „Erarbeitung von allgemeinen
Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Sächsischen
Zierpflanzenbaubetrieben“. Träger ist der Landesverband Gartenbau
Sachsen e.V. Im Rahmen des Projektes werden elf repräsentative
sächsische Zierpflanzenbaubetriebe hinsichtlich ihres Energieeinsatzes
detailliert untersucht. Neben dem Einsatz von Wärmeenergie in
Gewächshäusern, die häufig mit eigenen Heizanlagen erzeugt wird, werden
die Verbraucher elektrischer Energie sowie der Einsatz an Diesel/Benzin
für Arbeits- und Transportmaschinen berücksichtigt. Ziel ist es, sich
ein umfassendes und detailliertes Bild des Energieeinsatzes in den
Zierpflanzenbaubetrieben zu machen. Eine besondere Herausforderung
stellen dabei die extrem starken Schwankungen der
Energieinanspruchnahme im Jahres- und Tagesverlauf dar. Laufzeit der
Untersuchungen ist mindestens ein Jahr. Die Projektergebnisse werden
genutzt, um für die Zierpflanzenbaubetriebe mit ihren bestehenden
Strukturen noch gezielter wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung der
Energieeffizienz abzuleiten. Das Projekt gehört zum Zukunftsforum
Landwirtschaft Sachsen, einem durch das Sächsische Ministerium für
Umwelt und Landwirtschaft initiiertem Diskussionsprozess zur Zukunft
der grünen Branchen. Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt aus
Mitteln des Programms „Besondere Initiativen“.
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