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نمایشگاه طراحی گل و تزئینات داخلی و باغبانی آلمان

FLORA SAX 2012

خاتمه یافته  
دوره برگزاری حضار پایان شروع
یکبار در سال عمومی ۱۳۹۱/۶/۱۹ ۱۳۹۱/۶/۱۹
 
Floral Design & Interior Decorating - Gardening & Technology
وب سایت نمایشگاه : http://www.gartenbau-sachsen.de/
 
محل برگزاری :

موقعیت محل برگزاری در نقشه
Germany
Leipzig
Leipzig
Exhibition Centre Leipzig Messe-Allee 1 D-04356 Leipzig Germany
+49 341 678 8180
+49 341 678 8182
info@leipziger-messe.de
http://www.leipziger-messe.de/
وب سایت ایمیل دورنگار تلفن
سایت محل نمایشگاه

 
برگزار کننده :  
Leipziger Messe
Messe-Allee 1
D-04356 Leipzig
P. O. Box 10 07 20
Germany
 +49 (0) 341 67 80
 +49 (0) 341 678 87 62
Leipziger Messe - http://www.leipziger-messe.de/ Web Site
info@leipziger-messe.de E-mail
 

 

AKTUELLES


Ich denk’ an dich! – Blumige Ideen zum Muttertag am 13. Mai – Sachsens Gärtner sind gut gerüstet


Es ist immer schön, andere glücklich zu machen. Welche Mutter freut sich nicht über eine blühende Topfpflanze zum Muttertag? Zu Beginn des letzten Jahrhunderts entwickelte sich zunächst in den USA der Brauch, den Müttern zu gedenken. Seit dem 9. Mai 1914 steht der Muttertag in vielen Ländern in den Kalendern und so feiern wir in Deutschland jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai diesen Ehrentag. Auch am 13. Mai 2012 möchten wieder viele Kinder und deren Väter den Müttern ihre Aufmerksamkeit schenken. Besonders Blumen drücken dabei eine besondere Wertschätzung für den geliebten Menschen aus.

 

Welche Mutter freut sich nicht über einen schönen Blumenstrauß, den die Kinder mit ein paar herzlichen Worten überreichen, um einfach mal wieder „danke“ zu sagen. Schon für die Kleinsten bieten Gärtner und Floristen liebevoll gebundene Sträußchen, die sicherlich viel Freude bereiten. Neben Blumen als Geschenk haben sich in den letzten Jahrzehnten verschiedene Bräuche etabliert. Oftmals bereiten die Kinder das Frühstück, oder übernehmen andere Dienstleistungen im Haus. Jüngere Kinder erfreuen ihre Mutter mit etwas Selbstgebasteltem. Zu allen Ideen passen Blumen perfekt. Als Dankeschön für Mütter, die gerne als Hobbygärtnerinnen arbeiten oder ihre freie Zeit im Sommer auf der Terrasse genießen, ist eine Topfpflanze ein willkommenes Geschenk. Gerade Anfang Mai bietet sich eine Kübelpflanze an, vielleicht mit einem netten Pflanzenstecker als Accessoire veredelt. Die Auswahl im Fachhandel ist zum Beginn der Beet- und Balkonpflanzen-Saison besonders groß. Weitere wichtige Tipps erhalten Sie bei Ihrem Gärtner.

 

 

Die sächsische Beet- und Balkonsaison wurde am 26.04.2012 im Gartenfachmarkt Jehmlich e.K. in Olbernhau eröffnet


Am 26. April 2012 eröffnete die Referatsleiterin im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Frau Kerstin Lässig, die sächsische Beet- und Balkonpflanzensaison. Im Beisein von zahlreichen Kollegen, Geschäftspartnern und Ehrengästen, so den Landtagsabgeordneten Frau Ines Springer und Herrn Prof. Günther Schneider sowie dem Bürgermeister der Stadt Olbernhau, Dr. Steffen Laub. Auch Vertretern der Presse und des Fernsehens, wurde die Aktion „Blühendes Sachsen“ nun bereits zum 14. Mal eröffnet. Pünktlich zur Saisoneröffnung setzte das lang ersehnte Frühlingswetter ein und machte den Kunden so richtig Lust auf Pflanzen für Balkon und Terrasse.

 

Begleitet wurde die Eröffnung von den Kindern der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ aus Olbernhau mit Gesang, Tanz und Spiel. Sie machten den Gästen damit viel Freude.

In seinen Begrüßungsworten zeigte Dr. Horst Jehmlich die betriebliche Entwicklung des Gartenbaubetriebes im oberen Erzgebirge auf. Eine sehr umfangreiche Umgestaltung erfuhr der Betrieb ab 1990 zu einem beispielhaften Gartenfachmarkt. Die Gäste konnten sich davon auf dem sich der Eröffnung anschließenden Rundgang überzeugen. In seinem Grußwort bedankte sich Präsident Winfried Kaiser beim Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft für die auch in diesem Jahr erfolgte Förderung der Absatzaktion „Blühendes Sachsen“ und die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, besonders der Abteilung 8. Präsident Kaiser hob auch das hohe Niveau des Gartenfachmarktes mit seinem breiten Spektrum an Dienstleistungen, der guten Beratung und umfangreichen Service hervor. Der Bürgermeister der Stadt Olbernhau, Dr. Steffen Laub lobte in seinem Grußwort die vielen Aktionen des Gartenmarktes und dankte Dr. Jehmlich für sein umfangreiches Engagement in der Stadt Olbernhau.

Die Fachgruppenvorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel stellten den Gästen Sachsens Pflanze des Jahres, die Blaue Fächerblume Scaevola aemula „Saphira“ vor. So wurde mit der blauen Fächerblume auch der Balkonkasten „Olbernhauer Sommer“ kreiert und von den prominenten Ehrengästen Kerstin Lässig, Ines Springer, Prof. Günther Schneider und Dr. Steffen Laub auch gepflanzt. Er wurde in den Olbernhauer Stadtfarben blau – weiß gepflanzt und darin ist die „Saphira“ gut passend. Einen gleichen Balkonkasten pflanzten die Fachleute Ute Franke, Stefan Gentzen, Winfried Kaiser und Dr. Horst Jehmlich. Die Kästen werden nun im Rathaus und in der Kindertagesstätte aufgestellt.

Auf dem sich anschließenden Rundgang konnten sich die Gäste von den hervorragenden Leistungen der Gärtner und Floristen überzeugen. Sie haben einen wirklich gelungenen Auftakt der Beet- und Balkonpflanzensaison gestaltet. Ein großer Dank gilt Dr. Horst Jehmlich und seinen Mitarbeitern.

Blumen- und Floristikausstellung „Dresdner Frühling im Palais 2012“ mit großer Besucherresonanz


Im Zeitraum von 02.03. - 13.03.12 war wohl schönste Dresdner Frühling im frühbarocken Palais des großen Gartens inmitten wertvoller barocker Skulpturen zu sehen. Über 28.000 Blumenzwiebeln, 1.000 Stauden, Gräser und Ziergehölze, 2.000 Kräuter und Heilpflanzen sowie zahlreiche floristische Arbeiten zauberten auf rund 450 Quadratmetern bepflanzter Fläche eineinzigartiges florales Kunstwerk, welches zwischen den Skulpturen im Palais seine Blütenpracht und betörende Düfte entfaltete. Einzelne Räume wurden mit thematischen Licht- und Klanginstallationen ausgestattet. Unter den Frühlingsblühern befanden sich eine Vielzahl Wildformen von Tulpen, Narzissen und Anemonen, verschiedenste Hyazinthen und Primelarten, Schachbrettblumen, Tausendschönchen, Schneeglöckchen, Persische Glockenblumen, Blausterne und viele andere mehr. Flieder, Birken und Schneeforsythien waren nur einige der vielen Ziergehölze, die präsentiert wurden. Die Besucher konnten sich inmitten der Blumenfülle und mit etwas Fantasie auf eine Zeitreise durch die Gartenbaukunst, beginnend im Garten Eden bis hinein in die Moderne, begeben. Die Räume des Palais zeigten dabei keine realen Abbilder der Gärten, sondern spielten mit Metaphern und Stimmungen der jeweiligen Zeit. Die Ausstellung bediente alle Sinne, wunderschöne Blüten, exklusive Arrangements, betörende Düfte, Licht, Klang und Musik, das morbides Umfeld im Palais, Kunst und ist in dieser Ausgewogenheit außergewöhnlich. Wie auch in den vergangenen „Dresdner Frühling im Palais“ widmete sich die diesjährige Ausstellung wieder ganz der Tradition des Hauses. Die Ausstellung wurde vom Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. veranstaltet und von den Schlössern und Gärten Dresden und Sponsoren unterstützt.

Sachsens Pflanze des Jahres 2012


Blaue Fächerblume - Scaevola aemula „Saphira“

Auf dem Sächsischen Gartenbautag, am Samstag, den 1. Oktober in Radebeul, wurde Sachsens Pflanze die Jahres 2012 durch die Fachgruppenvorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel Frau Ute Franke erstmals vorgestellt. Sie wurde von der Fachgruppe Einzelhandel des Landesverbandes Gartenbau Sachsen e.V. mit Unterstützung des LfULG, Abt. 8 ausgewählt. Scaevola aemula „Saphira“ ist eine Züchtung von der Westhoff Vertriebsges. mbH Südlohn. Sie hat eine hervorragende Blühstärke und ist ein Dauerblüher bei intensiver Sonne und auch bei Regen. Die Blüte ist mittelfrüh (früheste Blüte aller Sorten - Pillnitz). Die Blüten zeigen sich in schönem Blau mit leichtem Violettschimmer. Zum Verkaufszeitpunkt, dem Beginn der Beet und Balkonpflanzensaison, Ende April/Anfang Mai zieren leider nur wenige Blüten die Pflanzen und laden so nicht gerade den Kunden zum Impulskauf ein. Dies steht wohl auch einer größeren Bedeutung dieser Art am Markt im Wege. Dieser Tatsache ist sich die Fachgruppe sehr wohl bewusst und gerade deshalb ist es für „Saphira“ wichtig als so wunderschöne Balkonpflanze in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt zu werden.Ihr Pflanzenaufbau ist harmonisch, die Triebe wachsen aufrecht und auch überhängend. Sie macht einen kompakten Gesamteindruck. Der Jungpflanzenbezug von „Saphira“ ist von den sächsischen Jungpflanzenproduzenten aber auch über alle übrigen Anbieter möglich. Sachsens Pflanze des Jahres ist eine Aktion des Landesverbandes Gartenbau für seine Mitglieder. Die Teilnehmer an der Aktion werden u.a. mit Werbematerialien, Aktionen zur Pflanze und Pressearbeit unterstützt.

Sommertour des Arbeitskreises V der CDU Fraktion im Sächsischen Landtag


Der Arbeitskreises V „Ländlicher Raum, Umwelt und Landwirtschaft“ der CDU Fraktion im Sächsischen Landtag setzte auch in diesem Jahr die Gute Tradition fort, die parlamentarische Sommerpause zu nutzen um mit dem Landesverband Gartenbau ins Gespräch zu kommen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Andreas Heinz MdL und Frau Uta Windisch MdL besuchten am 18. August den Gartenbaubetrieb Mathias Tröltzsch in Oelsnitz / Vogtland. Von Seiten des Landesverbandes waren der Präsident Winfried Kaiser, die Vorsitzende der Fachgruppe Einzelhandel Ute Franke, der Geschäftsführer Eberhard Haag und Vertreter der Kreisgruppe Vogtland, deren Kreisgruppenvorsitzender Matthis Tröltzsch ist, anwesend. Bei einem Rundgang informierte Matthias Tröltzsch die Gäste über seinen Betrieb. Das Leistungsspektrum des Betriebes Reicht vom Anbau von Beet und Balkonpflanzen, Topfpflanzen , einer breiten Palette von Jungpflanzen, Kräutern und Gemüse, der Baumschule und einem sehr breiten Sortiment im Einzelhandel bis zu vielfältigen Dienstleistungen wie Grabpflege, Innenraumbegrünung und Garten- und Landschaftsbau. Der Betreib ist überprüfter Fachbetrieb Friedhofsgärtnerei. In der sich anschließenden Gesprächsrunde wurden die Abgeordneten über die Sorgen und Probleme der Sächsischen Gärtner informiert, so der Dauerbrenner „Sächsische Bauordnung“, die immer weiter ausufernde Bürokratie auch verbunden mit den Vorordnungen der EU, die EHEC Krise, die Berufsausbildung und die unterschiedliche Qualität der Berufsschulen, sowie die Förderung ab dem Jahre 2013, aber auch die dringend notwendige Förderung der privaten Beratung. Die Abgeordneten waren sehr interessiert an einem gemeinsamen Vorgehen mit dem Landesverband Gartenbau zur Lösung der anstehenden Probleme. Der Gedankenaustausch auch mit den Kollegen der Kreisgruppe war von einem sehr breiten Spektrum und konstruktiv. Wir möchten und sehr herzlich für die freundliche Aufnahme in ihrem Betrieb bedanken.

VI. Hortensienschau im Landschloss Pirna – Zuschendorf vom 23.07. bis 07.08.2011


Seit dem späten 17. Jahrhundert gab es wissens-hungrige Botaniker, die monatelange, entbehrungs-reiche und lebensgefährliche Reisen ans andere Ende der Welt auf sich nahmen, um Pflanzen zu entdecken, zu sammeln und zu beschreiben. Diesen mutigen Männern, die das Ausgangsmaterial für die heutige Hortensienzüchtung nach Europa sandten, wird in der diesjährigen Ausstellung nachgespürt und gedacht. Wege führen dabei nach China und nach Japan. Nachrichten über die Forscher, deren angelegte Herbare getrockneter Pflanzen und die von ihnen entdeckten lebenden Pflanzen werden zusammen-getragen. Dafür reisten die Veranstalter in die niederländische Universitätsstadt Leiden, wohin die frühen Japanfahrer Pflanzen und Forschungsbelege brachten. Diese sind noch heute in getrockneter Form im dortigen Nationalherbarium und lebend im Hortus Botanicus zu finden. Sächsische Gärtner und Floristen gestalteten dazu eine wunderschöne und sehr informative Ausstellung. Die Pflanzen, zum großen Teil aus der Sammlung des Landschlosses, vermehrten und kultivierte die Claus und Torsten Kühne Jungpflanzen GbR aus Dresden in gewohnt hervorragender Qualität. Gezeigt wurden auch die neuesten Züchtungen der „Saxon“ Serie wie z.B. die Sorten „Schloss Wackerbart“ und „Grünes Gewölbe“. Die Floristen von Kühne Trend-Florist unter Leitung von Silke Kühne, begleiteten die Schau mit Blumengestaltungen in Anlehnung an die japanische Blumensteckkunst Ikebanba. Dafür sind vor allem die Sorten neuester Züchtungen dieses Betriebes mit lackschwarzen Stielen besonders geeignet. Sehr schön waren auch die Girlanden Kränze und Gebinde aus getrockneten Hortensienblüten im oberen Treppenhaus des Schlosses zu sehen. Die Hortensienspezialgärtnerei Reinhard Ullmann aus Radebeul trug mit großen Schaupflanzen in einem breiten Sortiment an verschiedenen Sorten und Arten zum Gelingen der Schau bei. Bemerkenswerte Geschichten werden in der Ausstellung erzählt und zum Teil auch szenisch nachgestaltet. Dazu gehört, dass es vermutlich ein sächsischer Hofgärtner war, der als 11. Deutscher japanischen Boden betrat, und als erster Europäer Hortensien beschrieb.

 

Rasche Rückkehr zu frischem Gemüse


Wieder mit Appetit zu essen: Leckeres Gemüse - wie hier frisch geerntete Gurken

(GMH/LVGS) Die Erleichterung ist groß. Nicht Gurken, Tomaten und Salat waren die Ursache der EHEC-Erkrankungen. Das Verbraucherschutzministerium hat die Warnungen vor den Lieblingsbestandteilen frischer Salate zurückgenommen. Ab sofort dürfen Gurken, Tomaten, Kopf- und Blattsalate wieder mit Appetit verzehrt werden. Das gilt umso mehr, weil als Nebeneffekt der EHEC-Krise deutlich geworden ist, wie sorgfältig Obst und Gemüse in unserem Land produziert und kontrolliert wird. Alle 4.600 amtlichen Gemüsekontrollen der letzten Wochen in ganz Deutschland und natürlich auch in Sachsen, hatten nur absolut unbedenkliche und ohne weiteres für den Verzehr geeignete Produkte zu Tage gefördert. Liebhaber frischen Salates werden mit Bedauern an all‘ die knackigen Blätter und Früchte denken, die kompostiert wurden. Ein Grund für die hohe Sicherheit der einheimischen Produkte verbirgt sich hinter dem Kürzeln GLOBAL G.A.P und QS. Das sind Qualitätssicherungssysteme die alle Stufen von der Produktion bis zur Vermarktung erfassen. Anbau und Ernte werden genauso kontrolliert wie der Großhandel und die Obst- und Gemüsetheken im Lebensmitteleinzelhandel. Untersucht wird unter anderem auf Pflanzenschutzmittel-Reste, auf Nitratgehalte und Krankheitserreger. QS bindet dabei alle Auflagen ein, die die deutsche Lebensmittelhygieneverordnung und die entsprechende EG-Verordnung allen Unternehmen, die mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Vertrieb von Lebensmitteln beschäftigt sind, verpflichtend vorschreibt. Viele Regelungen und Vorschriften also, die zusammen mit den kurzen Wegen vom Produzenten zum Verbraucher für Sicherheit beim sächsischen Obst und Gemüse sorgen. So dürfen Gurken, Tomaten, Salate und all‘ die anderen Gemüse wieder guten Gewissens als Quelle von Gesundheit und Wohlbefinden gegessen werden. Dabei gilt: Je bunter und frischer, desto besser. Denn knackiges Obst und Gemüse enthält alle Inhaltsstoffe, die für den Körper so wichtig sind: Vitamine, Ballaststoffe und bioaktive Substanzen wie Karotine oder Flavonoide, die Tomaten rot, Möhren orange und Auberginen violett machen. Sie schützen Herz und Kreislauf, verringern das Krebsrisiko, stärken das Immunsystem, wirken entzündungshemmend und machen fit. Langzeitstudien in Japan und den USA haben das unumstößlich nachgewiesen. Seither gilt die ärztliche Empfehlung „Fünf am Tag”, was nichts anderes heißt, als sich mit fünf Portionen an frischem Obst und Gemüse täglich Gutes zu tun.

 

 

Auf Gemüse aus der Region setzen


Regional kaufen, gründlich waschen und guten Gewissens genießen. So lassen sich Verhaltensregeln für den bedachten Umgang mit Gemüse angesichts der EHEC-Krise umreißen. Regional bedeutet kurze Wege, bedeutet Frische und klare, nachvollziehbare Vermarktungsstrukturen. Jeder sieht, wo und wie das Gemüse bei den sächsischen Gemüsegärtnern wächst, die ab Hof, über Groß- und Wochenmärkte verkaufen. Das gibt Sicherheit und Vertrauen. Sächsische Gemüsegärtner setzen weder Gülle, die als mögliche Quelle für das Bakterium gilt, noch andere Fäkalien bei der Gemüseproduktion ein. Der Geschmack des Gemüses würde sich dadurch negativ verändern. Obendrein regelt ein ganzes Bündel an Hygienevorschriften, im Rahmen der Teilnahme am Qualitätssicherungssystem Global GAB, den Umgang mit Salat und Radieschen, Blumenkohl, Kohlrabi, Gurken und Tomaten. Dazu gehören Hygienevorgaben für die Erntearbeiter, Analysen von Bewässerungswasser und Pflanzenuntersuchungen. Zusätzlich lassen Erzeuger, Vermarkter und der Landesverband Gartenbau derzeit Gemüse auch auf den EHEC - Erreger prüfen. Alle Untersuchungsergebnisse sind negativ. Die Gärtner waren und sind sich sicher, dass ihre Produkte unbedenklich gegessen werden können und verweisen obendrein auf die Frische. Ihr Gemüse legt keine langen Wege zurück, bis es beim Verbraucher landet. So bleiben die für die Gesundheit wichtigen Vitamine und sekundären Inhaltsstoffe in vollem Umfang erhalten. Ernährungsberater empfehlen schon lange, regionale Produkte zu bevorzugen, und die Umweltschützer unterstreichen das aus ihrer Sicht. Denn die kurzen Wege zum Verbraucher verschlingen erheblich weniger Energie und produzieren weniger Abgase als der Transport über Tausende von Kilometern. Es spricht also alles dafür, sich mit Gemüse aus der Region weiterhin Gutes zu tun. Nur eines sollte immer beachtet werden: Die gründliche Hygiene. Für unsere Großeltern war das im Umgang mit Obst und Gemüse noch selbstverständlich. Denn damals trugen Radieschen und Salat meist noch deutliche Erdspuren. Heute wird alles weitgehend sauber angeliefert. Das verleitet dazu, schon mal in ein ungewaschenes Radieschen zu beißen. Trotzdem sollte man den bewährten Grundsatz beherzigen: Nichts ungewaschen verzehren. Aber auch nichts Essbares mit ungewaschenen Fingern anfassen oder mit schmutzigen Gerätschaften berühren. Wer sich so verhält, kann Obst und Gemüse immer mit Appetit und Genuss verzehren.

 

Analyseergebnisse bestätigen: Sächsisches Gemüse nicht mit EHEC-Erreger verunreinigt


Der Landesverband Gartenbau sieht sich durch die bisherigen Untersuchungsergebnisse bestätigt, dass die Produktionsmethoden der sächsischen Gärtnerinnen und Gärtner zuverlässig sind. So werden Tomaten und Gurken im professionellen Anbau unter Glas, Salate unter Glas und im Freiland angebaut. Es wird keine Gülle auf die Kulturen im Gemüsebau aufgebracht. Weder bei späteren Proben in Hamburg noch bei anderen Proben bundesweit an Gemüse wurde danach der Erreger festgestellt. das EU-Referenzlabor für E-Coli-Bakterien in Rom bestätigt dies, in seinen Unzersuchungen. Dennoch steigt die Zahl der Erkrankten weiter an. Es liegt deshalb die Vermutung nahe, dass die Ursache eben nicht die genannten Gemüsearten sind und die eigentliche Quelle noch nicht gefunden wurde. Im Sinne der Betroffenen und vor dem Hintergrund der Gefahr eventueller weiterer Ansteckungen und auch um die heimische Produktion zu schützen, werden durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und die Sächsischen Gärtner mit Unterstützung des Landesverbandes Gartenbau weiterhin Untersuchungen durchgeführt. Der gärtnerische Berufsstand in Sachsen sieht es nach wie vor als oberste Priorität an, einwandfreie Ware für die Bürgerinnen und Bürger zu produzieren und zur Verfügung zu stellen. Dafür haben sich die sächsischen Gemüsebaubetriebe im Rahmen der Zertifizierung von GLOBALG.A.P einer freiwilligen Selbstverpflichtung unterzogen. GLOBALG.A.P ist eine privatwirtschaftliche Organisation, die weltweit freiwillige Standards zur Zertifizierung von landwirtschaftlichen Produkten setzt. In diesem Rahmen werden strenge Produkt-, Betriebs- und Dokumentenkontrollen durchgeführt. Zahlreiche Experten liefern immer neue Annahmen und Mutmaßungen, woher der EHEC Darm-Keim stammt, keiner will eingestehen, dass Behörden und Wissenschaft nach wie vor im Dunkeln tappen. Der Landesverband Gartenbau fordert die Ministerien, Institute und Einrichtungen auf, gegenüber der Bevölkerung und der Presse von undifferenzierten Warnungen Abstand zu nehmen. Es müssen nunmehr verstärkt vertrauensbildende Maßnahmen für nachgewiesenermaßen erregerfreie Ware von allen Seiten initiiert werden. Der Gesundheitswert von frischem Gemüse ist unbestritten und darf auch über die tragischen aktuellen Ereignisse hinweg nicht in Frage gestellt werden. Der Verzehr von sächsischem Gemüse, insbesondere Gurken, Tomaten und Salat, ist völlig unbedenklich.

Hervorragende Bewertung der Sommerbepflanzung in Koblenz


Die sächsischen Friedhofsgärtner waren wieder sehr erfolgreich mit den Mustergräbern auf der BUGA, die sehr guten Leistungen wurden in der Sommerbepflanzung fortgesetzt

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

Koll.Schüttig, Einzelgrab, Goldmedaille

Koll. Schulze, Einzelgrab, Goldmedaille / Ehrenpreis des Landesverbandes Gartenbau Thüringen e. V. für eine gelungene Bewältigung in der Pflanzenauswahl und Bepflanzung durch die vom Grabmal vorgegebenen Kriterien

Koll. Springer, Einzelgrab, Goldmedaille / Urnengrab, Silbermedaille

Allen Kollegen dazu herzlichen Glückwunsch!

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag vom 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden


Sächsische Friedhofsgärtner präsentieren auf dem 33. Evangelischen Kirchentag die Aktion „Es lebe der Friedhof“. Nach unsren Recherchen gab es eine solche Präsentation zu einem Kirchentag noch nicht. Anfangs war auch der Veranstalter skeptisch. Doch unser Motto „Es lebe der Friedhof „ – „Leben braucht Erinnerung“ überzeugte letztlich. Die Friedhofsgärtnermeister Jörg Händler, Neukirch und Frank Lehmann, Leipzig gestalteten zwei Kampagnengräber. Die Grabmale stellte der Dresdner Steinmetzmeister Alexander Sieg zur Verfügung. Weiterhin präsentierte sich die Dauergrabpflegegesellschaft Sächsischer Friedhofsgärtner mit der Dienstleistung Dauergrabpflege. Außerdem wurde die Gestaltung gärtnerisch, gepflegter Grabfelder und der „Memoriamgarten“ erläutert. Das Anliegen des VFFK konnte mit eindrücklichen Plakaten und entsprechenden Schriften den Besuchern nahe gebracht werden. Viele Besucher regte das Plakat „Mutter wo bist du“ zum nachdenken an. Weit über 10.000 Besucher, natürlich aus ganz Deutschland aber auch aus europäischen Ländern und aus Afrika und Asien, kamen an den Stand. Es konnten hunderte persönliche, oft bewegende Gespräche geführt werden. Die Besucher waren sich alle einig, dass es eine gelungene Vorstellung möglicher Grabgestaltung ist. Das Motto „Es lebe der Friedhof“ fand Zustimmung und Unterstützung In den Gesprächen kam immer wieder zum Ausdruck, dass unsere Anliegen gern aufgenommen werden. Immer wieder wurde gefragt: wer pflegt mal das Grab? Hier bedarf es noch viel Informationsarbeit der Dauergrabpflegegesellschaften. Wir Sächsischen Friedhofsgärtner sind überzeugt, dass es eine gelungene Präsentation war, und auch der Veranstalter war nach einem Besuch des Standes begeistert .

Gelungener Auftakt der Aktion „Blühendes Sachsen“ – Tag der offenen Gärtnerei der sächsischen Gärtner


In über 130 Gartenbaubetrieben und Baumschulen wurde am 30. April und 01. Mai, nun bereits zum 13. Mal, die Absatzaktion der sächsischen Einzelhandelsgärtner „Blühendes Sachsen“ durchgeführt. Sie ist ein fester Bestandteil der Absatzaktivitäten der Gärtner geworden und die Kunden freuen sich auf den Tag der offenen Gärtnerei bei ihrem Gärtner. Nach der üppigen Frühlingsbepflanzung warten nun Balkon und Garten flott gemacht zu werden für den Sommer. Dank des sonnenreichen Frühjahrs steht in den Gewächshäusern eine wunderschöne und gut blühende Ware. Das Sortiment ist in diesem Jahr wohl noch vielfältiger als in den zurückliegenden Jahren. Besonders umfangreich ist das Angebot an Gemüse und Kräuterjungpflanzen, da fällt die Auswahl für den Kunden schwer, bei der Vielzahl an Sorten bei Tomaten, Gurken und Paprika. Das Wetter war auch in diesem Jahr wieder sehr schön. Viele Besucher kamen in die Gärtnereien um zu schauen, sich beraten zu lassen, zu kaufen oder zu reservieren. Die vielen Aktionen der Gärtner für ihre Gäste wurden so zum Erfolg. Die Aktivitäten reichten von Kinderbetreuung mit Ponyreiten, Schminken und Hüpfburg, Minieisenbahn, musikalischer Unterhaltung, Modenschau, Ausstellungen, Betriebsführungen, Verkostungen von Gemüse, Präsentation von Vereinen und Verbänden sowie Handwerksbetrieben. Natürlich durfte auch der von den Betriebsinhabern und den Mitarbeiter selbst gebackene Kuchen und die Bratwurst nicht fehlen. Die Aktion ist für den gärtnereichen Berufsstand auch ein wichtiger Baustein für die Imagepflege, sie schafft auch die Attraktivität für den dringend benötigten Berufsnachwuchs. Ein wirklich schöner Auftakt in die diesjährige Beet- und Balkonpflanzensaison.

Beet- und Balkonsaison am 29.04.2011 in Dresden eröffnet.


Staatsministier Frank Kupfer eröffnet im Gartenbaubetrieb Claus & Torsten Kühne die Aktion „Blühendes Sachsen“. Im Beisein von zahlreichen Kollegen, Kunden und Ehrengästen eröffnete der Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, bei strahlendem Sonnenschein mit der Aktion „Blühendes Sachsen“ die Beet- und Balkonsaison. Als Ehrengäste konnten die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Marlies Volkmer, die Landtagsabgeordneten Thomas Schmidt und Patrick Schreiber, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Dresden Dirk Hilbert begrüßt werden. Begleitet wurde die Eröffnung von der deutschen Blumenfee Christiane Sander. Zu Beginn sang der Chor der 75. Grundschule Leutewitz unter Leitung von Frau Heyden, Lieder zu Natur und Pflanzen.

In seinen Begrüßungsworten betonte Torsten Kühne die Bedeutung der Absatzaktion, die nun schon zum 13. Mal Sachsenweit stattfindet. Koll. Kühne bedankte sich auch bei Minister Kupfer für die Förderung durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. In all den Jahren hat die Aktion nichts an Bedeutung verloren. Ganz im Gegenteil, durch immer größere anonyme Verkaufsstätten in Gartencentern und Baumärkten können die Kunden beim Gärtner kaufen, wo es wächst und aus einem sehr großen Sortiment auswählen, bei umfangreicher Beratung und gutem Service, betonte Torsten Kühne. Mehr als 130 Betriebe nehmen daran teil und sie präsentieren auch gleichzeitig Sachsens Pflanze des Jahres 2011, das Zauberglöckchen, gefüllt. In den Redebeiträgen der Gäste kam immer wieder die Bedeutung der gärtnerischen Produktion und die Bedeutung der Beet- und Balkonpflanzen für die Wohnkultur zum Ausdruck.

Der erste Bürgermeister der Stadt Dresden, Dirk Hilbert, gab aus diesem Anlass bekannt, sich wieder an der Aktion „Entente Florale“ zu beteiligen mit dem festen Willen, dann auch eine Medaille zu gewinnen. Durch den Staatsminister Kupfer, Bürgermeister Hilbert, Präsident Kaiser und die Deutsche Blumenfee wurde zum Abschluss der Eröffnung der Balkonkasten „Prommi-Sommer“ gepflanzt. Die Eröffnung wurde Weiterhin durch die Flötengruppe der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Dresden-Prießnitz, unter Leitung von Frau Thiele musikalisch begleitet. Besonderer Höhepunkt des sich der Eröffnung anschließenden Rundganges waren die durch die Floristen wunderschön präsentierten Beet- und Balkonpflanzen sowie die Sortenvergleiche in der Hortensienzüchtung der Firma Kühne. Ein wirklich sehr schöner Auftakt der Aktion „Blühendes Sachsen“. Der Familie Kühne und allen Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön.

BUGA Koblenz öffnet ihre Pforten


Am vergangenen Freitag wurde in Koblenz am Deutschen Eck durch den Bundespräsidenten Christian Wulff die BUGA Koblenz eröffnet. In seiner Eröffnungsrede bescheinigte er der Bundesgartenschau auch eine pädagogische Bedeutung: „Kinder sollten mindestens so viele Gemüsesorten kennen wie Automarken.“ Abschließend sagte Bundespräsident Wulff als Schirmherr der Bundesgartenschau:“ Das wird eine tolle Bundesgartenschau und ich freue mich, dass ich sie als eröffnet erklären kann“. Die Ausstellung erstreckt sich auf die drei Bereiche Blumenhof am Deutschen Eck, Kurfürstliches Schloss und Festung Ehrenbreitstein. Bereits am ersten Wochenende kamen mehr als 52.000 Besucher, um die Leistungsschau der deutschen Gärtner zu sehen. Besonders Sehenswert werden wieder die 23 Hallenschauen und die Mustergrabanlage sowie die Wechselflore sein. Auch aus Sachsen von dem Dresdner Gartenbaubetrieb Claus & Torsten Kühne GbR können ca. 12.000 Pflanzen am Gärtnermarkt an der Basilika und im Schlossrondell bestaunt werden. Es wurden die Arten Viola hybr., Viola cornuta , Erysimim cheiri, Heuchera hyb., Myosotis sylvestris, Papaver nudicaule geleifert. Bis zum 16. Oktober 2011 begeistert die BUGA mit üppiger Pflanzenpracht ihre Gäste. „Koblenz verwandelt“ heißt der Slogan, unter dem die Stadt Koblenz ihre Gäste nun empfangen wird und sich dafür nachhaltig verändert hat. Die Bundesgartenschau und die Stadt Koblenz sind wirklich eine Reise wert.

Erste Medaillen für sächsische Friedhofsgärtner


In diesem Jahr präsentieren sich die Aussteller und der Bund deutscher Friedhofsgärtner mit einem völlig neuen Konzept. Die 120 Mustergräber sind nach Themen geordnet und sowohl die Friedhofsgärtner, als auch die Steinmetze stellen sich in ihren Grabgestaltungen, diesen Themen. Dabei geht es zum Beispiel, um die Darstellung von „Neue Lebenswelten“, Symbolpflanzen, von „Lebensläufen“ oder auch um „Symbolsprache“ oder das „Spiel mit Farben, Kontrasten und Akzenten“. Mit der Umsetzung zeigen die Aussteller wie ganz persönliche Erinnerungen auf einem Grab mit Pflanzen und Materialien umgesetzt werden können. Gerade in Zeiten der Anonymisierung auch auf dem Friedhof setzen sie damit einen Kontrastpunkt, der deutlich macht, wie wichtig die individuelle Trauer auf einem Friedhof sein kann. Außerdem bietet der Bund deutscher Friedhofsgärtner mit den historischen Gräbern einen Streifzug durch die Vergangenheit der Geschichte an.

Die sächsischen Friedhofsgärtner waren wieder sehr erfolgreich mit den Mustergräbern auf der BUGA, Ihre Mühen und die oft tagelange Arbeit haben sich gelohnt

Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

Koll.Schüttig, Einzelgrab, Große Goldmedaille

Koll. Schulze, Einzelgrab, Goldmedaille

Koll. Springer, Einzelgrab, Goldmedaille/Urnengrab, Bronzemedaille

Allen Kollegen dazu herzlichen Glückwunsch!

Besuchen Sie die BUGA in Koblenz und den Ausstellungsteil "Grabgestaltung und Denkmal" und lassen Sie sich von den 120 Mustergräbern und dem Memoriam-Garten inspirieren.

 

Agrarpolitischen Forum in Plauen


Staatsminister Frank Kupfer diskutierte, am Samstag, den 02.04.2011 im Agrarpolitischen Forum, anlässlich des 16. Europäischen Bauernmarktes mit Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft über verschiedene aktuelle Themen. So u.a. mit dem Europaabgeordneten Jan Brezina, MdEP Tschechien, Dr. Peter Jahr, MdEP, dem Oberbürgermeister der Stadt Plauen, Ralf Oberdorfer und dem Vorsitzenden des Vereins Direktvermarktung, Michael Bretschneider. Bestimmendes Thema war natürlich die Europäische Agrarpolitik. Minister Kupfer hob dabei die sehr hohe sächsische Förderquote hervor, die im benachteiligten Gebieten bis zu 50 % betragen kann und ermunterte zugleich die Unternehmen Investitionen gerade jetzt zu tätigen, da gegenwärtig d.h. bis zum Ende der Förderperiode 2013, die Bedingungen noch sehr günstig sind. Der Europaabgeordnete, Dr. Peter Jahr erwähnte, dass im europäischen Haushalt nur das ausgegeben werden kann, was die Mitgliedsstaaten eingezahlt haben, gerade im Hinblick auf Wünsche jüngerer EU-Mitgliedsstaaten. Dr. Jahr gab aber auch zu bedenken, dass Sachsen ab der neuen Förderperiode 2014 nicht mehr zum Zielgebiet 1 gehören wird und somit Förderungen deutlich geringer ausfallen werden. Bei dem sich anschließenden Rundgang über den Markt besuchte Minister Kupfer auch den Gartenbaubetrieb Matthias Tröltzsch. Der Geschäftsführer des Landesverbandes Gartenbau Eberhard Haag stellte dem Minister den Gartenbaubetrieb und seine ehrenamtlichen Funktionen, u.a. als Kreisgärtnermeister vor. Koll Tröltzsch informierte Minister Kupfer über die Produktpalette des Betriebes und präsentierte ihm seine floristische Spezialität, den Stehstrauß mit Schnittblumen aus eigener Produktion.

 

Erste Tschechisch - Deutsche Kamelienblütenschau in Landschloss Zuschendorf


Staatsminister Frank Kupfer, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, und die Generalkonsulin der Tschechischen Republik, PhDr. Jarmila Krejčíková, eröffneten die erste Tschechisch-Deutsche Kamelienblütenschau im Landschloss Pirna-Zuschendorf. Anlass dafür ist für die Kameliengärtner aus Tschechien und Sachsen der 350. Geburtstag von Georgius Josephus Camel, dem Namensgeber der Pflanze. Georgius Josephus Camel (1661 - 1706) wurde als deutschstämmiger Tscheche am 21. April 1661 im mährischen Brünn geboren. In Ihrem Grußwort sagte die Konsulin Frau Krejčíková: „Die Ausstellung wird die Entwicklung umfassender Beziehungen zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik unterstützen“. Veranstaltet wird die Ausstellung von den Botanischen Sammlungen Zuschendorf unter Leitung von Matthias Riedel und dem Denkmalsamt Brünn inter Leitung von Frau PhDr. Eva Dvořáková. In den mittelalterlichen Räumen des Erdgeschosses werden Blüten, floristischen Arbeiten und Informationen aus Tschechien gezeigt. Erstmalig überhaupt ist das Kamelienschloss in 2 Etagen üppig mit dieser besonderen Blume gefüllt. Auf Tafeln wird die Geschichte der Sammlungen beschrieben. Ein Teil der Ausstellung wird dem Namensgeber der Kamelie gewidmet sein, dem Brünner Georg Joseph Camel. Im Obergeschoss des Schlosses werden Blüten aus Sachsen gezeigt. Die tschechischen Blüten stammen aus dem Blumengarten Kremsier ( Kroměříž ), dem Botanischen Garten Reichenberg (Liberec ), dem Schloss Buchlowitz ( Buchlovice ), dem Schloss Lissitz ( Lysice ) und dem Schloss Raitz an der Svitava (Rájec nad Svitavou ). Wie Perlen reihen sich imposante Burgen und Schlösser, aber auch wundervolle Gärten und Parks, rund um die Geburtsstadt von Georg Joseph Camel . In vier Einrichtungen davon haben Kameliensammlungen ihre Heimstatt. Die Sammlungen auf den mährischen Schlössern Lysice, Rájec nad Svitavou und Buchlovice sind mit großer Wahrscheinlichkeit Dresdner Ursprungs.

Die Ausstellung mit tschechischen und deutschen Kamelienblüten ist vom 19. bis 27. März zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Näheres erfahren Sie im Internet auf www.kamelienschloss.de.

 

Tag der offenen Tür im Betrieb Jahnataler Jungpflanzen Tänzler GbR


Landwirtschaftsminister Kupfer eröffnet moderne Gewächshausanlage


Neben über 350 Berufskollegen und Gästen aus allen Teilen Deutschlands, sowie aus Polen und Tschechien, haben es sich Staatsminister Frank Kupfer und der Präsident des Landesverbandes Gartenbau Sachsen, Winfried Kaiser, nicht nehmen lassen dem Tag der offenen Tür in der Jahnataler Jungpflanzen GbR beizuwohnen.

Der Tag fand anlässlich des 20 Jährigen Betriebsjubiläums sowie der Einweihung eines neuen Ebbe- Flut Gewächshauses und der neuen Arbeits- und Logistikhalle, statt. Die Investition wurde durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft gefördert. Der Minister konnte sich somit bei seinem Besuch über die Verwendung der Fördermittel informieren. Landwirtschaftsminister Kupfer würdigte in seiner Rede den Unternehmer Harald Tänzler, als mutigen und weitsichtigen Unternehmer, der seit der Gründung seines Unternehmens vor über 20 Jahren einen modernen und wettbewerbsfähigen Betrieb aufbaute. „Mit einer neuen Gewächshausanlage wurde hier ein Musterbeispiel des modernen Gartenbaus komplettiert und eine zukunftsweisende Investition mit unternehmerischen Weitblick getätigt“, sagte der Minister bei der Eröffnung. Das 4.900 Quadratmeter große Gewächshaus dient vordergründig der Anzucht von veredelten Gurken- und Tomatenpflanzen. Ein Veredlungsroboter und geschickte, fleißige Hände veredeln 7 Tage in der Woche, um den sehr stark gestiegenen Bedarf zu decken. Angesichts der vielen neuen Technik sagte der Minister: „Hier sind moderne Anlagen entstanden, die eine Aufzucht von exzellenten Jungpflanzen möglich machen. Das stärkt den Betrieb und macht ihn fit für die Zukunft“. Der Minister führte weiterhin aus, die Fördermittel kämen aber nicht nur dem Unternehmen zu Gute, sondern auch der Region um Hof. „Die Investitionen sichern Arbeitsplätze“, sagte Kupfer. „Das ist hier und anderswo eine Voraussetzung für einen attraktiven ländlichen Raum, in dem die Menschen auch in Zukunft wohnen und arbeiten wollen. Das ist und bleibt ein Ziel sächsischer Politik.“ In seinem Grußwort bezeichnete Präsident Kaiser den Werdegang des Unternehmens als Ergebnis der ausgezeichneten unternehmerischen Fähigkeiten Harald Tänzlers und der geschickten Führung seines Arbeitsteams. Präsident Kaiser sagte:“ Die konsequente Umsetzung von zukunftsorientierten Ideen, die Orienteierung am Markt und die Orientierung an den aktuellsten technischen Entwicklungen und der Kulturführung, haben diesen Erfolg möglich gemacht. Kaiser bedankte sich auch für die aktive Unterstützung der Arbeit des Landesverbandes Gartenbau Sachsen, insbesondere auch für die Mitarbeit in der Fachgruppe Gemüse.

Ausstellung der Sächsischen (Seidelschen) Kameliensammlung im Landschloss Zuschendorf 5. März bis 10.April 2011


Auf 1500 qm Glashausfläche ist ein üppiger Blütenrausch zu erwarten. Mit der Vollblüte wird Ende März gerechnet. Jedoch gibt es frühe und späte Sorten. Die Schöne im Kochtopf - Kulinarisches rund um die Kamelie VIII. Deutsche Kamelienblütenschau im Landschloss 5. bis 13. März 2011 Kamelienblüten aus ganz Deutschland werden in besonderen Gefäßen in den festlichen Räumen des Landschlosses präsentiert. Das Publikum wählt die schönste Blüte Deutschlands. Eine historische Küche mit vielem blinkendem Kupfer wird aufgebaut, eine festliche Kamelientafel wird gedeckt. Das Kulinarische reicht vom besonderen Öl der Kamelienfrüchte, über die beste Holzkohle zum Brennen bis zu Cocktails mit aromatischen Duftblüten wilder Kamelien.

 

Sächsischer Gartenbautag - 20 Jahre Landesverband Gartenbau Sachsen


Am Samstag den 09. Oktober fand in Weinböhla der Sächsische Gartenbautag statt. Zur Mitgliederversammlung konnte der Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG) Heinz Herker begrüßt werden. In seinem Grüßwort, welches er unter das Motto des diesjährigen Gartenbautages „Gemeinschaft machts - die deutschen Gärtner“ stellte, erläuterte er den anwesenden Mitgliedern die zahlreichen Aufgaben und Aktivitäten des Zentralverbandes Gartenbau. So z. B. Steuerpolitik, Saisonarbeitskräfte, Pflanzenschutzproblematik und Verpackungsverordnung. Präsident Winfried Kaiser erinnerte in seiner Festrede an die Gründung des Landesverbandes Gartenbau, an die durch die Westdeutschen Landesverbände und den Zentralverband Gartenbau gegebene, vielfältige Hilfe und Unterstützung und richtete seinen besonderen Dank an den ehemaligen Präsidenten des ZVG, Karl Zwermann. Ausführlich wurde von ihm über die zahlreichen Leistungen und Aktivitäten des Landesverbandes berichtet. Es schloss sich eine ausführliche Diskussion der neuen Beitragsordnung und der Satzungsänderungen, als Vorraussetzung der Verbände-Fusion der Landesverbände Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen an. Beide Punkte wurden mit großer Mehrheit, bzw. einstimmig, abgenommen.Herzlicher Dank mit einem großen Blumenstrauß überbrachte Präsident Kaiser an den ersten Präsidenten des Landesverbandes Dr. Peter Lux. Zum Gartenbautag richtete der Staatssekretär Herbert Wolff Grußworte an die Kollegen und Gäste. Die Landwirtschaftsminister der Bundesländer trafen sich gemeinsam mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 7. und 8. Oktober zu ihrer turnusmäßigen Agrarministerkonferenz. So berichtete er von der Agrarministerkonferenz in Lübeck, auf dieser haben sich die Agrarminister der Länder einstimmig gegen Mehrwertsteuererhöhung ausgesprochen. Es schlossen sich Kurzvorträge zu Energieeffizienz und neuer Frühjahrsblüher, beides Projekte aus dem Zukunftsforum Landwirtschaft, sowie Vorträge von Jon Langley, Hamburg und Falk Böttcher, Deutscher Wetterdienst Leipzig, an. Anschließend fand der festliche Abend mit einem großen sächsisch rustikalen Buffet und Unterhaltungsprogramm statt.


Hochwasser in Sachsen richtet in Gartenbaubetrieben großen Schaden an


Am 7. und 8. August kam es in Sachsen zu unerwartet starken Überschwemmungen, vor allem in Ostsachsen. Alle Betroffenen waren überrascht worden, da diese Intensität des Regens so nicht vorausgesagt wurde. Zu allem Übel kam noch ein Dammbruch an der Neiße in Polen hinzu und ließ die Pegelstände innerhalb einer Stunde um 4m ansteigen. Durch den Starkregen wurden kleine Flüsse wie die Sebnitz und die Mandau zu reißenden Flüssen. Für die betroffenen Gartenbaubetriebe blieb keine Zeit Vorkehrungen zu treffen. Binnen einer Stunde floss die kleine Mandau im Gartenbaubetrieb Rudolph in Hainewalde 1,50 hoch durch den Betrieb, sowie durch das Wohnhaus und riss alles bewegliche Inventar, sogar ganze Paletten Erde, hinweg. Im Betrieb Mittrach in Görlitz wurden über 100.000 Eriken und Callunen von der Neiße weggespült. Zurück blieben zerstörte Gießwagen, sowie jede Menge Schlamm und Unrat. Auch im Betrieb Klein in Sebnitz floss die kleine Sebnitz als reißender Fluss durch die Gewächshäuser und das Gartencenter. Als sich das Wasser zurückgezogen hatte, war sichtbar wie das Ufer unterspült wurde und die Standsicherheit der Gewächshäuser gefährdet ist. Weitere Betriebe, wie Gartenbau Reimann, Gartenbau Denecke, Gartenbau Herkner, Baumschule Pelz und andere sind betroffen.

Der Landesverband hat schnell Kontakt mit betroffenen Betrieben aufgenommen und dort, wo nötig, Hilfe organisiert. Neben Freunden, Bekannten und Kollegen, haben die Gartenbaubetriebe Kruschwitz, PAC Elsner, Gartenbau Rülcker und der Junggärtnerverband geholfen. Staatsminister Frank Kupfer und der Landtagsabgeordnete der CDU, Stephan Meyer, besuchten am vergangenen Mittwoch den Gartenbaubetrieb Rudolph in Hainewalde und informierten sich über die Schäden des Hochwassers. Sehr erfreulich ist, dass die Gartenbauversicherung schnell mit Gutachtern vor Ort war und die Schäden kurzfristig reguliert hat. Natürlich sind trotz Versicherung viele Schäden, die vom Unternehmer selbst getragen werden müssen. Hier sollte die Solidarität der Gärtner, wie zu den Hochwassern 2002 und 2006, zum tragen kommen. Der Landesverband Gartenbau bittet spendenwillige Personen und Einrichtungen sich mit der Geschäftsstelle des Landesverbandes Gartenbau Sachsen in Verbindung zu setzen, damit ein direkter Kontakt zu den betroffenen Gärtnern hergestellt werden kann.

Sommertreffen der ostdeutschen Landesverbände


Am 10. und 11. Juli trafen sich bereits zum 4. Mal die Kollegen der Landesverbände Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu ihrem Sommertreffen. Ausrichter war in diesem Jahr das Bundesland Sachsen. Es fand in Dresden, Radebeul und Meißen statt.

Da hatten sich wohl zu Viele, schönes Wetter gewünscht und so hatten wir wohl das heißeste Wochenende des Jahres. Aber trotz alle dem waren alle guter Stimmung und genossen die Ansichten des Elbtales und Dresdens vom Wasser aus. Mit dem eigens für die Kollegen gemieteten Schiff, der Prinz Albert, fuhren wir bis zum „Blauen Wunder“ und zurück zum Terrassenufer. So konnte auch noch ein Teil der Dresdener Altstadt mit Neumarkt und Frauenkirche erkundet werden. Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel nach Kötzschenbroda zum Abendessen und zur Weinprobe und der Abend ging gesellig bei Fußball und Wein der Sorten „Goldreisling“ und „Elbling“ im Weingarten zu Ende. Am Sonntag war natürlich die Porzellanmanufaktur mit dem 300-jährigem Jubiläum der Erfindung des Porzellans ein Muss, und am frühen Nachmittag war die Besichtigung des Meißner Doms mit seiner unvergleichlichen Geschichte ein würdiger Abschluss.

Der Präsident des Sächsischen Landesverbandes, Winfried Kaiser gab zum Abschluss den Staffelstab an den Präsidenten des Landesverbandes Berlin, Lutz Grille, weiter.

Bauernhortensien - üppige Blütenpracht auf dem Lande


V. Hortensienausstellung im Landschloß Pirna - Zuschendorf
24. Juli bis zum 08. August 2010

Ein üppiger, sommerlicher Bauerngarten wird in den Räumen des Landschlosses entstehen. Eingegrenzt von Hecken wiegen sich Hortensienbälle in Rosa, Rot, Weiß und Blau. Die Vielseitigkeit der Hortensie ist fast unglaublich! In den Räumen werden Szenen aus dem Landleben mit der Hortensie floristisch und gärtnerisch verbunden sein. Dargestellt wird die Zeit der letzten Jahrzehnte des 19. und der ersten des 20. Jahrhunderts, die mit dem Einzug der Hortensie in unsere Gärten und dem Beginn intensiver Züchtungsarbeit in Frankreich, Belgien und Deutschland, verbunden ist. Der Begriff "Bauernhortensie" wird oft verwendet, ist aber keiner aus der Wissenschaft. Offensichtlich stammt er aus Südwestdeutschland, wo milde Winter viele Hortensien blühen lassen. Bei uns in Sachsen schränkt das Klima die Gartenhortensien (so werden sie bei uns bezeichnet), auf wenige harte Sorten ein. Mehr darüber wird in der Ausstellung zu erfahren sein. Zusätzlich zur Zuschendorfer Sammlung, der umfangreichsten in Deutschland, werden zwei Gartenbaubetriebe des Landesverbandes Gartenbau Sachsen eine Vielzahl von Pflanzen zur Verfügung stellen. Aus Radebeul schickt die Gärtnerei Reinhard Ullmann große Schaupflanzen in einem breiten Sortiment zu uns. Aus Weixdorf bei Dresden kommen von der Claus und Torsten Kühne Jungpflanzen GbR vor allem die sächsischen Züchtungen. Gezeigt werden die ultimativ neuesten Trends, wie auch jene Sorten, die von Dresden aus, den Weltmarkt längst erobert haben. Auch die weltweit am meisten angebaute Sorte namens 'Schneeball' kommt aus diesem Unternehmen.

Geöffnet ist die Ausstellung: Montag 10.00 - 16.00 Uhr, Dienstag bis Freitag 10.00 - 18.00 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr

VII. Deutsche Kamelienblütenschau im Landschloß Zuschendorf


Kamelien und Sandstein - zwei Prominente aus Sachsen

150. Todestag von Jakob Friedrich Seidel, dem berühmten "Kamelienseidel"

In diesem Jahr wird scheinbar Gegensätzliches zueinander gebracht: der harte Sandstein und die zarte Kamelienblüten. Doch es gibt vieles Gemeinsame: Der Stein der Sächsischen Schweiz und die Japanische Rose aus Dresdner und Leipziger Gärtnereien haben beide Sachsens Ruf in die Welt getragen. In der diesjährigen Ausstellung wird der Werdegang des Sandsteins, immer in enger Verbundenheit mit den Blüten gezeigt. Kamelien werden auf rohen, schön geäderten Sandsteinplatten präsentiert. Ferner wird gezeigt, was unter geschickten Händen aus dem Stein entsteht und wie man das Ergebnis mit Kamelienblüten verschönen kann.Geschmückt wird der Sandstein mit etwa 1000 Blüten, die aus ganz Deutschland von Sammlern und Liebhabern eingesandt werden. Das Publikum darf wie jedes Jahr die schönste Blüte Deutschlands wählen. Dabei sind historische wie auch moderne Sorten sowie in der Natur vorkommende Kamelienarten zu betrachten. Der Kamelienfluss wird in diesem Jahr ein barockes Gartenstück mit historischen Sandsteinfiguren umfließen. Die Mitteldeutsche Kameliengesellschaft als Mitorganisator der Schau steht wieder mit Fachleuten beratend zur Verfügung. Die Schau wird von zwei Pirnaern, dem Bildhauer Ralf Zickermann und dem Fotografen Arnfried Großmann künstlerisch begleitet.

In diesem Jahr begehen wir den 150. Todestag von Jakob Friedrich Seidel, dem berühmten "Kamelien-Seidel". Jacob Friedrich Seidel, Sohn des Hofgärtners, war derjenige, der Kamelienstecklinge aus Paris mit nach Dresden gebracht haben soll. Mit seinem Bruder Traugott Leberecht gründete er im Juni 1813 die Seidelsche Gärtnerei - den ersten Spezialbetrieb des deutschen Zierpflanzenbaus unter Glas. Seine erste Spezialkultur, die Kamelie, produzierte er durch die Einführung der Stecklingsvermehrung in großen Massen. Er führte später unglaubliche 1100 Sorten in seinem Sortiment und baute ein nicht nur ganz Europa, sondern auch Amerika umfassendes Vertriebsnetz auf. Ebenso entwickelte er die Grundlagen der winterharten Rhododendrenzüchtung, die Sohn und Enkel verwirklichten.

Termine

01.03. - 11.04. 2010:

Kamelienschau in den Gewächshäusern Ausstellung der Sächsischen (Seidelschen) Kameliensammlung mit einer Vielzahl historischer Sorten auf 1500 m² Schauglasfläche. Die Hauptblüte ist Ende März zu erwarten

15.03. - 28.03.2010:

Die Kamelienblütenschau im Landschloß wird als Schau sächsischer Blüten verlängert.

Projektstart „Energiecheck Zierpflanzenbaubetriebe“ in Sachsen


Im Oktober startete in Sachsen das Projekt „Erarbeitung von allgemeinen Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Sächsischen Zierpflanzenbaubetrieben“. Träger ist der Landesverband Gartenbau Sachsen e.V. Im Rahmen des Projektes werden elf repräsentative sächsische Zierpflanzenbaubetriebe hinsichtlich ihres Energieeinsatzes detailliert untersucht. Neben dem Einsatz von Wärmeenergie in Gewächshäusern, die häufig mit eigenen Heizanlagen erzeugt wird, werden die Verbraucher elektrischer Energie sowie der Einsatz an Diesel/Benzin für Arbeits- und Transportmaschinen berücksichtigt. Ziel ist es, sich ein umfassendes und detailliertes Bild des Energieeinsatzes in den Zierpflanzenbaubetrieben zu machen. Eine besondere Herausforderung stellen dabei die extrem starken Schwankungen der Energieinanspruchnahme im Jahres- und Tagesverlauf dar. Laufzeit der Untersuchungen ist mindestens ein Jahr. Die Projektergebnisse werden genutzt, um für die Zierpflanzenbaubetriebe mit ihren bestehenden Strukturen noch gezielter wirkungsvolle Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz abzuleiten. Das Projekt gehört zum Zukunftsforum Landwirtschaft Sachsen, einem durch das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft initiiertem Diskussionsprozess zur Zukunft der grünen Branchen. Der Freistaat Sachsen fördert das Projekt aus Mitteln des Programms „Besondere Initiativen“.

 
 
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